KMW setzt auf innovative Speichertechnologie der INTILION GmbH und investiert in einen Batteriespeicher auf der Ingelheimer Aue mit einer Kapazität von 60 MWh und einer Leistung von 22 MW. Das entspricht dem täglichen Strombedarf von circa 2.700 Haushalten. Die INTILION GmbH aus Paderborn ist ein führender Anbieter von modularen Batteriespeichersystemen und gehört zur inhabergeführten HOPPECKE-Gruppe.
Die technologische Entwicklung mit sinkenden Investitionskosten für Batteriespeicher ermöglicht es heute, solche Projekte nachhaltig und zukunftsorientiert umzusetzen. Der Batteriespeicher soll Anfang 2027 in Betrieb genommen werden.
Der Beschaffungsprozess der insgesamt 12 Batteriecontainer erfolgte gemeinsam mit der ESWE BioEnergie GmbH, einem Tochterunternehmen der ESWE Versorgungs AG, die ebenfalls in Batteriespeichertechnologie investiert.
„Mit dieser Investition in Batteriespeichertechnologie gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung einer flexiblen und nachhaltigen Energiezukunft“, betont Oliver Malerius, Vorstand der KMW. „Große Batteriespeicher wie diese ermöglichen es uns, erneuerbare Energien optimal in das Stromsystem zu integrieren. Wir können überschüssige Wind- und Sonnenenergie speichern und genau dann ins Netz einspeisen, wenn sie gebraucht wird. Damit leisten wir einen konkreten Beitrag zur Systemstabilität in Deutschland. Besonders freut mich, dass wir in der Bewertung und Beschaffung der Technologie unternehmensübergreifend, effizient zusammengearbeitet haben.“

Stephan Krome, Dr. Oliver Malerius von KMW und Hubertus Jakobi, Carl Zoellner von INTILION
„Batteriespeicher sind für uns ein strategischer Baustein, um erneuerbare Energien systemdienlich einzusetzen und gleichzeitig neue Dienstleistungen für das Energiesystem anzubieten. Mit der eigenständigen Vermarktung an den Großhandelsmärkten und im Bereich Regelleistung schaffen wir Flexibilität, die das gesamte Stromnetz stabilisiert. Es freut mich besonders, dass unsere Gesellschafter Mainzer Stadtwerke AG und ESWE Versorgungs AG uns aktiv bei diesem Projekt unterstützen.“, erklärt Stephan Krome, Vorstand der KMW.
„Bei Projekten dieser Größenordnung kommt es neben der Speichertechnologie vor allem auf die präzise Systemintegration und eine zuverlässige Umsetzung an. Von der technischen Planung über die Logistik bis zur Inbetriebnahme entsteht eine Anlage, deren langfristiger Betrieb durch ein strukturiertes Service- und Monitoringkonzept mit hoher Verfügbarkeit sichergestellt wird“, ergänzt Carl Zoellner, Geschäftsführer bei INTILION. „Wir freuen uns, dieses Projekt gemeinsam mit der KMW umzusetzen.“
Die technologische Entwicklung mit sinkenden Investitionskosten für Batteriespeicher ermöglicht es heute, solche Projekte nachhaltig und zukunftsorientiert umzusetzen. Der Batteriespeicher soll Anfang 2027 in Betrieb genommen werden.
Infos unter: www.kmw-ag.de/zukunftsplaene/batteriespeicher

