Unsere Historie zeigt: Die KMW ist vorausschauend – gestern wie heute.

  • Vogelperspektive: Die Ingelheimer Aue um 1931

  • Das Wiesbadener Gas- und Elektrizitätswerk (um 1900)

  • Offizielle Einweihung des städtischen Elektrizitätswerks am 23. November 1899.

  • Die Arbeiten gehen weiter. Nach der Beschädigung der KMW-Betriebsanlagen im zweiten Weltkrieg wird der Bau für das neue 20-MW-Aggregat vorangetrieben.

  • 1956 Inbetriebnahme von Europas größtem Scheiben-Gasspeicher. Höhe: 123 Meter!

  • Modernste Technik beim Kraftwerk I: verglaste Außenfassade und drei neue 100-MW-Blöcke.

  • Ende der Ära von der Gaseigenerzeugung: Abbruch der Kokerei (1967).

  • Turmaufbau der neuen Rauchgas-Reinigungsanlage.

  • Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit, Umweltbewusstein und Effizienz – dafür steht das Kraftwerk 3, das im Jahr 2001 in Betrieb geht.

  • 2001 bis 2003: Bau des Müllheizkraftwerkes.

ENDE 19. JAHRHUNDERT

Startschuss für eine erfolgreiche Zukunft: Auf der Mainzer Seite wird ein städtisches Elektrizitätswerk gebaut. Standort: die „Ingelheimer Aue“, infrastrukturell günstig außerhalb der Festungsmauer und in direkter Nachbarschaft zum Rhein gelegen. Parallel dazu Aufbau eines dichten Leitungsnetzes. 

1931

Aus den beiden Elektrizitätswerken Wiesbaden und Mainz werden die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden. Die Gründung erfolgte aus wirtschaftlichen Überlegungen, verursacht durch die Weltwirtschaftskrise.

1941 

Um die Stromversorgung zu sichern, wird das 20-Kilovolt-Netz der KMW über eine neue Umspannlage an das 110-Kilovolt-Netz des überregional tätigen Essener Stromerzeugers RWE angeschlossen.

1958 

Die erste Etappe der Inbetriebnahme des Kraftwerks 1. Zwei weitere 100-MW Kohleblöcke gehen 1963 und 1966 ans Netz.

1973 BIS 1977

Beginn der Bauarbeiten an Kraftwerk 2 (KW2). Die Kombination von Dampfturboblock und vorgeschalteter Gasturbine (Kombiblock) garantierte eine moderne, umweltschonende Stromerzeugung. 1977 geht das Kraftwerk 2 ans Netz. 

1999

Grundstein für das Gas- und Dampfkraftwerk 3, eine 400-MW GuD-Anlage, wird gelegt. 

2000 

Das Kraftwerk 1 mit seinen drei 100-MW-Kohleblöcken wird stillgelegt.  

2001 

Das Gas- und Dampfkraftwerk, die weltweit modernste GuD-Anlage und ein Meilenstein in der KMW-Unternehmensgeschichte, nimmt den Betrieb auf. Am Standort Ingelheimer Aue stehen mit Kraftwerk 2 und 3 insgesamt rund 750 Megawatt Leistung bereit.

2002 BIS 2004

Das mit dem Kraftwerk 3 dampfseitig gekoppelte Müllheizkraftwerk ist ein Höhepunkt des KMW-Erweiterungs- und -Investitionskurses. Richtfest: 2002, Inbetriebnahme: 2004.

2014

Das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk auf der Ingelheimer Aue wird für rund 60 Millionen Euro grundlegend modernisiert. Der Anlagenbetrieb ist damit für weitere zehn bis fünfzehn Jahre gewährleistet. Damit stärkt die KMW AG nicht nur ihre Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch die Wirtschaftskraft der ganzen Region. – Heute ist das zweite Kraftwerk (KW2) aktuell in der Kaltreserve der Bundesnetzagentur und könnte bei Engpässen in der deutschen Stromversorgung einspringen.