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Pressemitteilungen
Kohleheizkraftwerk: Gerichtliche Klärung im Hauptsacheverfahren MAINZ. Die Ankündigung der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd über die Zurücknahme des im Mai angeordneten Sofortvollzugs zum geplanten Kohleheizkraftwerk auf der Ingelheimer Aue war aus Sicht der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG zu erwarten. Der Beschluss des KMW-Aufsichtsrates von Ende September, das Projekt aufgrund der dramatischen Entwicklungen im Rahmen der Finanz- und Wirtschaftskrise zeitlich auszusetzen, wurde gefällt, weil eine zeitnahe Umsetzung des Projektes nicht wie ursprünglich geplant möglich ist. Auch wenn beim Thema der Eilbedürftigkeit bedingt durch die Finanzkrise und die Entscheidung zum zeitlichen Aussetzen des Projektes inzwischen eine geänderte Situation eingetreten ist, so hat sich die Vorgehensweise im Rahmen des eigentlichen Genehmigungsverfahrens nicht geändert. Wie aus dem Beschluss des Aufsichtsrates von Ende September 2009 hervorgeht, wird die KMW AG das laufende Hauptsacheverfahren weiter betreiben, um möglichst zügig eine gerichtliche Entscheidung über die bereits erteilten Genehmigungen zu erhalten. Die KMW AG begrüßt daher die Ankündigung der SGD Süd, die anhängigen Widerspruchsverfahren zeitnah zu bearbeiten. Damit wird das Hauptsacheverfahren weiter betrieben und eine gerichtliche Entscheidung über die bereits erteilten Genehmigungen im Hauptsacheverfahren getroffen werden.
KMW setzt Bau des Kohleheizkraftwerk zeitlich aus Vereinbarung mit Generalunternehmer Siemens – Genehmigungsverfahren läuft weiter MAINZ. In seiner heutigen Sitzung hat der Aufsichtsrat der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG auf Vorschlag des KMW-Vorstandes Beschlüsse zum Bau des Kohleheizkraftwerks auf der Ingelheimer Aue gefasst. Aus Sicht der KMW AG ist der Bau des Kohleheizkraftwerks weiterhin grundsätzlich wirtschaftlich und finanzierbar. Die Realisierung des Projektes wird jedoch zum Ruhen gebracht. Grund hierfür ist die dramatische Krise auf den Finanzmärkten, die sich auch auf das in Mainz geplante Kohleheizkraftwerk negativ auswirkt. Das ursprünglich geplante Finanzierungsmodell für das KHKW lässt sich angesichts der durch die Finanzkrise geänderten Rahmenbedingungen unter Zeitdruck aktuell nicht realisieren. Mit dem Generalunternehmer Siemens hat der Vorstand der KMW AG daher vereinbart, dass die Mitte Dezember 2009 auslaufende Leistungsphase 1 zum Bau des Kraftwerks zunächst ruht. Die endgültigen Konditionen dieser „hold“-Vereinbarung werden derzeit noch mit Siemens verhandelt. Die Umsetzung des Kraftwerksprojektes kann jederzeit wieder aufgenommen werden, wenn die finanziellen, rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen dafür erfüllt sind. Der KMW-Vorstand ist weiterhin bestrebt, das KHKW-Projekt so zügig wie möglich zu verwirklichen. Das betrifft auch das Genehmigungsverfahren. Alle anhängigen Genehmigungs- und Rechtsmittelverfahren werden fortgeführt, um beim Vorliegen aller Voraussetzungen das KHKW so schnell wie möglich umzusetzen.
Gespräche zur Finanzierung des Kohleheizkraftwerks laufen weiter Aufsichtsrat der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG tagte MAINZ. Das Konzept zur Finanzierung des geplanten Kohleheizkraftwerks auf der Ingelheimer Aue muss modifiziert werden. Mit dieser Ankündigung reagiert die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG auf eine neue Entwicklung im Rahmen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Ein Element aus der ursprünglichen Finanzierungskonstruktion steht nicht mehr zur Verfügung. Dies liegt jedoch nicht an der Wirtschaftlichkeit des Kraftwerksprojektes in Mainz. Der KMW-Vorstand bedauert diese Entwicklung und hat umgehend mit den Finanzierungsberatern Kontakt aufgenommen, um mögliche Auswirkungen zu korrigieren. Bei einer Sondersitzung informierte der Vorstand heute Abend den KMW-Aufsichtsrat über Einzelheiten. Diese neue Entwicklung wird vom KMW-Vorstand und auch vom Aufsichtsrat kritisch beurteilt. Dies geschieht umso mehr vor dem Hintergrund der aktuellen Situation auf dem internationalen Finanzmarkt und der besonderen Situation vor Ort. Der Widerstand von beiden Landeshauptstädten gegen das Projekt ist bei den Finanzierungsgesprächen nicht gerade förderlich. Der Vorstand weist auch darauf hin, dass die Beschlusslage in den Gremien der KMW AG auch nach der heutigen Sitzung weiterhin den Bau des Kohleheizkraftwerks vorsehen. Daher wird in Gesprächen mit externen Beratern und Verhandlungen mit Banken weiterhin nach Lösungsmöglichkeiten in der Finanzierungsfrage gesucht. Ein Expertenteam arbeitet mit Hochdruck an diesem Thema.
Fassade passt sich der Umgebung an Jury wählte aus 16 eingereichten Arbeiten den Siegerentwurf für die Gestaltung des Mainzer Kohleheizkraftwerks aus MAINZ. Bei der Gestaltung des neuen Kohleheizkraftwerks auf der Ingelheimer Aue sollen dezente graue, blaue und grüne Töne die Fassaden dominieren. Auf dieser Farbpalette basiert der Siegerentwurf des Frankfurter Büros Dietz-Joppien, das den Wettbewerb zur Gestaltung des Kohleheizkraftwerks gewonnen hat. In den vergangenen Wochen hatten sich insgesamt 16 renommierte Büros aus dem In- und Ausland mit dem Kraftwerksprojekt der KMW AG beschäftigt und Lösungsvorschläge für den Neubau eingereicht. Eine Jury aus externen Architekten, Stadtplanern und Vertretern des Bauherren hat diese Woche die Arbeiten bewertet. Das Vorgehen bei diesem Wettbewerb war angesichts der öffentlichen Aufmerksamkeit für das Projekt zuvor von der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG eng mit der Architektenkammer Rheinland-Pfalz abgestimmt worden. In der siebenköpfigen Jury saßen mit Prof. Carlo Weber, Linus Hofrichter, Günter Leonhardt und Günther Ingenthron als externe Fachpreisrichter ausgezeichnete Architekten und Stadtplaner. Für die KMW AG nahmen der Technische Vorstand Dr. Werner Sticksel und der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Helmut Müller sowie der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Jens Beutel an der Jurysitzung teil. Das Votum für den Entwurf des Architektenbüros Dietz-Joppien fiel bei den sieben Jurymitgliedern einstimmig aus. In ihrem Vorschlag setzen die Frankfurter Architekten abhängig von der Blickrichtung auf das neue Kohleheizkraftwerk und das Kesselhaus auf unterschiedliche Fassadenfarben. Diese orientieren sich jeweils an den Farben der Umgebung und an dem Abstand, von dem das Kraftwerk wahr genommen werden kann. So dominieren beispielsweise aus Blickrichtung Theodor-Heuss-Brücke der Rhein und der Containerhafen mit seinen kräftigen Farben im Vordergrund – in der Fassade des Kraftwerks sollen sich diese Elemente in akzentfarbigen Rechtecken und horizontal abgestuften Blautönen wiederfinden. Vom Norden betrachtet ist die Anlage in Grüntönen der Rheininsel gehalten, von den Gonsbachterassen her überwiegen Sandfarben. Reflektierende Lamellen und hochglänzende Paneele sollen zudem die Umgebungsfarben spiegeln und das Erscheinungsbild der Fassaden während der Bewegung um das Kraftwerk verändern. Bei unterschiedlicher Witterung, morgens oder abends, sollen Reflexionen sich auf der Fassade abbilden und die Farbgestaltung der Blechhaut überlagern. Dietz-Joppien arbeiten aber nicht nur mit Farben und Oberflächenmaterialien sondern schlagen beispielsweise für die Treppenhäuser der Gebäudeecken und die obere Abschlusskante des Kesselhauses blickoffene Streckmetall- und Lamellengitter vor, um die Konturen des Gebäudeteils weicher erscheinen zu lassen. Bei der Präsentation des Siegerentwurfs freute sich KMW-Vorstandsmitglied Ralf Schodlok nicht nur über den Vorschlag des Frankfurter Büros, sondern auch über die Qualität der anderen eingereichten Arbeiten. Mit ganz unterschiedlichen Konzepten waren renommierte deutsche oder internationale Büros wie beispielsweise KSP Engel-Zimmermann, Schomers-Schürmann oder Massimiliano e Doriana Fuksas an die Aufgabe der Gestaltung des Kraftwerks herangegangen. Insgesamt zeichnete die Jury vier Arbeiten mit Preisen aus, drei weitere Entwürfe erhielten als zusätzliche Ankäufe eine besondere Anerkennung. Die Jury hat der KMW empfohlen, auf Grundlage des Siegerentwurfs die weitere Konzeption der Gestaltung des Kraftwerks zu verfolgen. Der KMW AG ist die neben der Expertenentscheidung der Architekten und Stadtplaner auch die Meinung und Reaktion der Bürger wichtig, betonte Ralf Schodlok bei der Pressekonferenz. Daher möchte KMW auf eine Veranstaltung des Gesprächskreises Ingelheimer Aue aufmerksam machen. Unter dem Titel „Wie soll das Kohleheizkraftwerk auf der Ingelheimer Aue aussehen?“ werden alle eingereichten Arbeiten in der kommenden Woche in der Mainzer Innenstadt in Geschäftsräumen in der Emmeransstraße 29 gezeigt. Ab Donnerstag, 4. Juni, 14 Uhr, können in den Ladenräumen in der Nähe der Römerpassage alle 16 Wettbewerbsentwürfe besichtigt werden. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind werktags von 14 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 14 Uhr. Die Ausstellung endet am Montag, 8. Juni, 18 Uhr. Zur Eröffnung der Ausstellung am kommenden Mittwoch, 3. Juni, 19 Uhr, ist eine Podiumsdiskussion mit Mitgliedern des Gesprächskreises, Architekten, Jurymitgliedern und der KMW geplant. Eine entsprechende Einladung dazu soll heute noch vom Gesprächskreis Ingelheimer Aue verschickt werden.
Baustart für Mainzer Kohleheizkraftwerk ist erfolgt Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG setzen Sofortvollzug um MAINZ. Auf der Ingelheimer Aue ist am heutigen Dienstag, 19. Mai, der offizielle Baustart für das neue Mainzer Kohleheizkraftwerk erfolgt. Etwa zwei Wochen nach dem von der Genehmigungsbehörde angeordneten Sofortvollzug sind damit auf dem Baufeld auf dem KMW-Gelände die Bauarbeiter und Bagger am Zug. Die ersten Arbeiten in den kommenden Wochen umfassen unter anderem die Einrichtung der Baustelle und den Bau des Kamins des Kohleheizkraftwerks. Arbeiten für die Kohleverladung am Rhein erfolgen in Kürze. Für diese Bereiche hatte die KMW AG Ende 2008 die 1. Teilerrichtungsgenehmigung beantragt. Am 4. Mai 2009 ordnete die Genehmigungsbehörde für diese 1. TG sowie den bereits im Januar 2009 erlassenen immissionsschutzrechtlichen Vorbescheid sowie die wasserrechtlichen Erlaubnisbescheide den Sofortvollzug an. Aus Gründen der sicheren und bezahlbaren Energieversorgung in Rheinland-Pfalz und im westlichen Rhein-Main-Gebiet bescheinigte die SGD Süd dem Kraftwerksprojekt einen besonderen Stellenwert und begründete den Sofortvollzug auch mit dem öffentlichen Interesse. Mit dem heutigen Baustart kommt die KMW AG zeitnah dem beantragten und angeordneten Sofortvollzug nach und verfolgt konsequent das Neubauprojekt, das mittel- und langfristig die zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung im Großraum Mainz-Wiesbaden und die Zukunft des Unternehmens sichern wird. Die weiteren Arbeiten im Zuge des Baus des Kohleheizkraftwerks werden über weitere Teilerrichtungsgenehmigungen realisiert, die in Vorbereitung sind. Als nächstes geht es dabei unter anderem um Pfahlarbeiten, danach sind die Hochbauten und technischen Anlagen an der Reihe. Die 820-MW-Anlage soll nach der Fertigstellung im Jahr 2013/2014 in der Grundlastversorgung das bestehende Gas- und Dampfturbinenkraftwerk ablösen und Strom und Fernwärme in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugen. Der jetzt erfolgte Baustart ist ein weiterer wichtiger Meilenstein beim Bau des Projektes. Nachfolgend die Chronologie: 2005 gibt es bei der KMW erste interne Überlegungen zum Bau eines Kohleheizkraftwerks, nachdem sich die ursprünglichen Pläne zum Bau eines neuen Gaskraftwerks nicht realisieren lassen. Anfang Juli 2006 gibt der KMW-Aufsichtsrat grünes Licht für die Planungen zum Bau des Kraftwerks, am 17. Juli 2006 wird die Öffentlichkeit erstmals informiert. Am 31. Januar 2007 billigt der Mainzer Stadtrat mit einer breiten Mehrheit von 44 zu 16 Stimmen das Kohleheizkraftwerk. Erst nach diesem eindeutigen Votum fällt im Juli 2007 bei KMW die Entscheidung zur Bestellung und Anzahlung der Anlage. Im Februar 2008 stellt schließlich der Bauausschuss des Mainzer Stadtrates das notwendige Einvernehmen der Gemeinde her. Am 1. Oktober 2007 reicht KMW die Genehmigungsunterlagen ein, im April/Mai 2008 läuft der Erörterungstermin in der Phönixhalle. Am 20. Januar 2009 erteilt die Genehmigungsbehörde SGD Süd in Neustadt den immissionsschutzrechtlichen Vorbescheid sowie die wasserrechtlichen Erlaubnisbescheide. Die Anordnung des Sofortvollzugs dieser Bescheide sowie die Erteilung der 1. Teilerrichtungsgenehmigung mit Sofortvollzug erfolgt am 4. Mai 2009.
Großes Interesse an KMW-Strom HSE-Ankündigung hat keine Auswirkungen auf Kraftwerk MAINZ. Mit großer Gelassenheit reagiert die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG auf die Ankündigung der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) die ursprünglich von der HSE geforderte Option zur Lieferung von Strom aus dem geplanten Mainzer Kohleheizkraftwerk nicht zu ziehen. Diese Option hatte die HSE beim Ausscheiden aus der KMW AG im Jahre 2007 zur Bedingung gemacht und damals auch zugesichert bekommen. Aus Sicht der KMW hat der Schritt der HSE keine negativen Auswirkungen auf das Kraftwerksprojekt auf der Ingelheimer Aue. Die für HSE vorgehaltenen Strommengen werden jetzt anderweitig vermarktet, das Interesse bei anderen Marktteilnehmern ist groß. Missverständlich ist aus Sicht der KMW die laut Medien von einem HSE-Sprecher gelieferte Begründung des Ausstiegs aus der Lieferoption mit unter anderem wirtschaftlichen Gründen. Damit könne nicht das Kohleprojekt gemeint sein, denn dies rechnet sich wirtschaftlich. Von dem HSE-Verzicht ist die Vertriebsgesellschaft Entega, die gemeinsame Tochter der Stadtwerke Mainz und HSE, nicht betroffen. Hier gibt es klare Vereinbarungen über die künftigen Stromlieferungen zwischen den Beteiligten. Nicht zutreffend ist nach wie vor die Behauptung der BI KoMa, das Kohleheizkraftwerk werde für den Export gebaut. Strom kommt in der Region Mainz-Wiesbaden aus der Steckdose, weil ihn die KMW hineinpackt. Und deshalb wird der in Mainz produzierte Strom auch künftig in Mainz und Wiesbaden sowie dem Umland landen. Dies ist physikalisch gesehen auch notwendig, um die Versorgungssicherheit in der Region zu gewährleisten. Die Spitzenlast im Großraum Mainz-Wiesbaden beträgt rund 720 MW, das neue Kohleheizkraftwerk wird mit seiner Leistung von rund 760 MW also dafür sorgen, dass die Netzstabilität in der Region stets gewährleistet ist. Auch in Spitzenzeiten, wenn die Produktion bei den Industriebetrieben auf vollen Touren läuft und die privaten Haushalte gleichzeitig Energie zum Kochen oder Wäschewaschen benötigen. Nicht nachvollziehen kann KMW auch die Kritik von einzelnen Stadtwerke-Aufsichtsräten an angeblich ungenügender Information über das Projekt. Ab Beginn der Planungen wurden und werden Aufsichtsräte der KMW AG sowie der Muttergesellschaften ESWE Versorgungs AG und Stadtwerke Mainz umfassend über das Kohleheizkraftwerk informiert. In den Aufsichtsräten gab und gibt es stets breite Mehrheiten für den Bau der Anlage. Auch der Mainzer Stadtrat hat sich im Januar 2007 mit breiter Mehrheit und mit den Stimmen der allermeisten CDU-Mitglieder für das Kohleheizkraftwerk ausgesprochen. Erst nach diesem eindeutigen Votum fiel im Juli 2007 bei KMW die Entscheidung zur Bestellung an Anzahlung der Anlage. Noch im Februar 2008 hat der Bauausschuss des Mainzer Stadtrates auch mit den Stimmen der CDU das notwendige Einvernehmen der Gemeinde hergestellt. Die von CDU-Chefin Andrea Litzenburger und Grünen-Vertretern im Stadtwerke-Aufsichtsrat geäußerte Kritik an unbeantworteten Fragen zur Kraftwerksfinanzierung ist aus KMW-Sicht unverständlich. Der Stadtwerke-Vorstand hatte diese Fragen zuständigkeitshalber an die KMW zur Beantwortung weitergeleitet. Das Kohleheizkraftwerk steht auf der Tagesordnung des nächsten Stadtwerke-Aufsichtsrates. Nur dort können aufgrund rechtlicher Vorgaben Einzelfragen von Aufsichtsratsmitgliedern beantwortet werden. Eine Vorabinformation ist also gar nicht zulässig.
KMW begrüßt die Anordnung des Sofortvollzugs für geplantes Kohleheizkraftwerk Wichtiger Meilenstein für Projekt auf der Ingelheimer Aue MAINZ. Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) begrüßt den heute von der Aufsichtsbehörde, der Struktur- und Genehmigungs-direktion (SGD) Süd angeordneten Sofortvollzug für den im Januar 2009 erteilten immissions-schutzrechtlichen Vorbescheid, den Vollzug der Wasserrechtlichen Erlaubnisbescheide und für die erste Teilerrichtungsgenehmigung für das geplante Kohleheizkraftwerk auf der Ingelheimer Aue. Diese Entscheidungen sind für KMW ein weiterer wichtiger Meilenstein bei der Sicherung der langfristigen Zukunft des stadtnahen Unternehmens, der Arbeitsplätze der rund 400 KMW-Mitarbeiter sowie der zuverlässigen Energieversorgung der Region. Die KMW-Vorstandsmitglieder Dr. Werner Sticksel und Ralf Schodlok sehen sich durch die erteilte Anordnungen zum Sofortvollzug in ihrer Einschätzung des Projektes bestätigt: Die KMW hat stets betont, dass ein modernes und hocheffizientes neues Kraftwerk auf der Ingelheimer Aue nicht nur für das Unternehmen und die 400 Mitarbeiter immens wichtig ist, sondern auch im öffentlichen Interesse liegt. Aus Gründen der sicheren und bezahlbaren Energieversorgung in Rheinland-Pfalz und im westlichen Rhein-Main-Gebiet hat die SGD Süd den besonderen Stellenwert des Neubauprojektes bescheinigt und sowohl mit öffentlichen als auch mit überwiegenden privaten Interessen der KMW begründet. Die 820-MW-Anlage soll nach der Fertigstellung im Jahr 2013/2014 in der Grundlastversorgung das bestehende Gas- und Dampfturbinenkraftwerk ablösen und Strom und Fernwärme in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugen. Mit Vorliegen der ersten Teilerrichtungsgenehmigung sind alle Voraussetzungen erfüllt, um mit dem Bau beginnen zu können. Die KMW wird jetzt alle weiteren Schritte in die Wege leiten, um auf der Ingelheimer Aue mit dem Bau unverzüglich zu starten. Als erstes soll mit Tiefbauarbeiten und dann mit den Arbeiten für den 150 Meter hohen Schornstein begonnen werden.
KMW: Wirtschaftlichkeit des Kraftwerk-Projekts ist weiterhin gegeben Gespräche über Finanzierung laufen auf wie geplant Als „verzweifeltes Stochern im Finanznebel“ wertet die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG die neuerlichen unsäglichen Versuche von bundesweit agierenden Kraftwerksgegnern, dem geplanten Kohleheizkraftwerk auf der Ingelheimer Aue ein massives Wirtschaftlichkeits- oder Finanzierungsproblem anzudichten. Während landauf und landab täglich angesichts der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise neue Horror-Meldungen über Kurzarbeit oder drohende Entlassungen eintrudeln, verfolgt die KMW AG auch im Hinblick auf die künftige Versorgungssicherheit der Region mit Energie und die Zukunft des Unternehmens sowie der Mitarbeiter ihr ambitioniertes Projekt mit großer Zuversicht und Ehrgeiz weiter. Fakt ist: 2007 hat KMW mit Siemens als Generalunternehmer die Lieferung der Schlüsselgewerke des neuen Kraftwerks von knapp einer Milliarde Euro vereinbart. An dieser Summe hat sich bis heute nichts geändert. Da darüber hinaus KMW - wie geplant und auch öffentlich seit langem bekannt - einzelne Nebengewerke des Projekts selbst vergeben will, wurden die Baukosten in der Vergangenheit stets mit rund 1,2 Milliarden Euro beziffert. Die neuerlichen Vorwürfe der Bürgerinitiative Koma und der Klima-Allianz passen aus Sicht der KMW AG in das desolate Bild, dass die Gegner in den vergangenen Monaten abgeben: Nachdem den Kritikern von mehreren unabhängigen Gutachtern und von der Genehmigungsbehörde mehrfach bescheinigt wurde, dass das Kohleheizkraftwerk keine Gesundheitsgefahr für die Bürger darstellt, versucht man es jetzt verzweifelt mit Mutmaßungen und zweifelhaften Methoden zur Wirtschaftlichkeit. So haben sich einige Kraftwerksgegner vor einigen Wochen mit Behauptungen, die jeglicher Grundlage entbehren, an Geschäftspartner der KMW AG gewandt, versucht Druck auf sie auszuüben und Stimmung gegen das Kraftwerksprojekt zu machen. Fakt ist weiterhin: KMW hat Ende 2008 die Umsetzung der Finanzierung des Kraftwerks an ein Banken-Konsortium vergeben. Diese Finanzierungsgespräche laufen nach dem Vorliegen des Genehmigungsbescheids im Januar 2009 auf Hochtouren. Der erneute Versuch der Klima-Allianz, die generelle Wirtschaftlichkeit von Kohlekraftwerken in Zweifel zu ziehen, ändert daran nichts und wirkt mehr als hilflos. Vor knapp zwei Wochen wurde von lokalen Einzelpersonen versucht, das Projekt anhand selbst gestrickter Erlös- und Kostenzahlen künstlich von außen tot zurechnen, jetzt geschieht dies durch die bundesweit agierende Klima-Allianz mit unkonkreten Hinweisen auf die künftige Rolle der Erneuerbaren Energien oder des Zertifikatehandels. Noch einmal: Die 100-prozentige Versteigerung von CO2-Zertifikaten ab 2013 ist in die Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen renommierter Institute eingeflossen. Auch damit rechnet sich das Projekt.
Bundesumweltminister Gabriel: Neue effiziente Kohlekraftwerke sind notwendig Informationsbesuch bei der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG Auch mit neuen Kohlekraftwerken sind die ehrgeizigen Klimaschutzziele der Bundesrepublik zu erreichen. Dies war eine der Kernaussagen von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bei seinem heutigen Besuch bei der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG. Der Minister hatte sich auf Einladung des Vorstands und des Betriebsrates aus erster Hand über das Projekt der KMW informiert und anschließend bei einer Betriebsversammlung vor mehreren Hundert KMW-Beschäftigten über Klimaschutz und die künftige Energieversorgung in Deutschland gesprochen. Der Umweltminister trat in seiner Rede und in einer anschließenden Pressekonferenz Befürchtungen entgegen, die ambitionierten Klimaschutzziele der Bundesregierung seien mit dem Neubau von effizienten Kohlekraftwerken nicht machbar. Wer dies behaupte, der missachte die Mechanismen des europaweit geltenden C02-Zertifikatehandels, so der Minister. Mit diesem Instrument könne die Politik bestimmen, wie rasch der Kohlendioxidausstoß der Energieerzeuger europaweit sinke. Ohne Kohle geht es nicht Es sei eine Illusion zu glauben, man könne den Anteil der Stromerzeugung durch Gaskraftwerke von derzeit rund 12 Prozent ohne größere Probleme auf 25 Prozent erhöhen, ohne dass sich die Stromkosten erheblich verteuerten, warnte der Minister. „Das werden die Menschen nicht akzeptieren“, erklärte Gabriel. „Wer Kohlekraftwerke ablehnt, wird keine Gaskraftwerke ernten, sondern Atomkraftwerke.“ Den beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie hält der Bundesumweltminister indes schon aus Gründen der ungelösten Endlagerung für richtig. Ein zentraler Bestandteil der deutschen Klimaschutzpolitik ist für die Bundesregierung der massive Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung, also der umweltfreundlichen Strom- und Fernwärmeproduktion, verdeutlichte der Minister nach einem Gespräch mit KMW-Vorstand Dr. Werner Sticksel, der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Margit Conrad, dem KMW-Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Helmut Müller und dem KMW-Betriebsratsvorsitzenden Hans-Joachim Heidecker. Die umweltfreundliche Kraft-Wärme-Kopplung ist beim Neubau des geplanten Mainzer Kohleheizkraftwerks zentraler Bestandteil der Planungen. So ist derzeit auf der Ingelheimer Aue die Auskopplung von mehr als 200 MW Fernwärme geplant. Für KMW-Vorstand Dr. Werner Sticksel zeigt das Eintreten des Umweltministers für den Neubau von modernen Kohlekraftwerken, dass der eingeschlagene Kurs der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG zur Sicherung der kommunalen Stromerzeugung richtig ist: Ein effizientes und damit umweltschonendes Kohleheizkraftwerk gewährleiste mittel- und langfristig die Zukunft der KMW, den Erhalt der Arbeitsplätze und damit die Wertschöpfung in der Region.
Feinstaub: Kraftwerk ist auch bei Inversionswetter kein Problem Kritik von Umweltdezernentin Thies ist völlig unverständlich MAINZ. Die Feinstaubbelastung durch das geplante Kohleheizkraftwerk auf der Ingelheimer Aue wird auch bei Inversionswetterlagen in Mainz und Wiesbaden minimal sein. Mit dieser Feststellung korrigiert die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG entsprechende Mutmaßungen der Wiesbadener Umweltdezernentin Rita Thies (Grüne). Diese Kritik aus Wiesbaden ist für KMW völlig unverständlich, weil das dortige Umweltdezernat eigentlich den Vorbescheid der Genehmigungsbehörde und die darin gemachten Aussagen zu Inversionswetterlagen kennen müsste. Zusätzlich zur vorgeschriebenen allgemeinen Immissionsprognose hat KMW auf Wunsch der Genehmigungsbehörde von Gutachtern untersuchen lassen, wie Feinstaub aus dem Kraftwerk sich bei den so genannten Inversionswetterlagen auf die Umgebung in Mainz und Wiesbaden auswirkt. Dabei kam heraus, dass an der Messstelle Parcusstraße in Mainz bei entsprechenden Wetterlagen mit geringem Luftaustausch der Feinstaub-Tagesmittelwert PM10 sich um lediglich 0,07 Mikrogramm je Kubikmeter Luft erhöhen würde, an der Ringkirche in Wiesbaden sind es 0,21 Mikrogramm je Kubikmeter Luft, in Wiesbaden–Süd 0,05 Mikrogramm je Kubikmeter Luft. In Wiesbaden-Süd beträgt die Erhöhung mithin 0,1 Prozent des Immissionswertes der TA Luft. Das ist zwar etwas mehr als bei „normalem Wetter“, aber immer noch verschwindend wenig. Daher kommt die Genehmigungsbehörde in ihrem Vorbescheid zu folgendem Schluss: „Ingesamt weist die Immissionsprognose für PM10 (Feinstaub) darauf hin, dass auch bei Inversionswetterlagen die Einflüsse des Kohleheizkraftwerks auf die stationären Messstellen beziehungsweise Bereiche mit hoher Vorbelastung gering sind.“ Bei den oben genannten Zahlen der Gutachter zu den errechneten Auswirkungen des Kraftwerks ist außerdem noch nicht die Zusage der KMW vom Herbst berücksichtigt, dass der Feinstaubausstoß des Mainzer Kraftwerks um die Hälfte unter den gesetzlich erlaubten Werten liegen wird. Die Immissionsprognosen gehen also von wesentlich höheren Ausgangswerten aus - die tatsächliche Feinstaubzusatzbelastung in Mainz und Wiesbaden wird beim späteren Betrieb des Kohleheizkraftwerks noch deutlich unter den ohnehin schon äußerst geringen Werten der Immissionsprognose liegen.
KMW begrüßt Genehmigungen für geplantes Kohleheizkraftwerk Wichtiger Meilenstein für Projekt auf der Ingelheimer Aue MAINZ. Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG begrüßt den von der SGD Süd erteilten positiven immissionsschutzrechtlichen Vorbescheid für das von KMW geplante Kohleheizkraftwerk auf der Ingelheimer Aue sowie die parallel ebenfalls erteilten wasserrechtlichen Genehmigungen. Die Entscheidung der zuständigen Genehmigungsbehörde ist für KMW ein wichtiger Meilenstein bei der Sicherung der langfristigen Zukunft des stadtnahen Unternehmens, der Arbeitsplätze der rund 400 KMW-Mitarbeiter sowie der zuverlässigen Energieversorgung der Region. Die KMW-Vorstandsmitglieder Dr. Werner Sticksel und Ralf Schodlok sehen sich durch die von der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd in Neustadt erteilte Genehmigung zum Bau und Betrieb des Kohleheizkraftwerks in ihrer Einschätzung bestätigt: Die KMW AG hat stets betont, dass ein modernes und hocheffizientes neues Kraftwerk auf der Ingelheimer Aue die Umwelt nicht wesentlich beeinträchtigt und daher grundsätzlich genehmigungsfähig ist. Dies wird durch den erteilten Vorbescheid von der dafür zuständigen Behörde in Neustadt/W. bestätigt. Die sehr ausführliche Prüfung des Projektes durch die Behörde wirkte sich auf die Dauer des Genehmigungsverfahrens aus, das letztlich mehr als ein Jahr in Anspruch genommen hat. KMW will in den nächsten Wochen die ausführlichen Bescheide und darin enthaltene Auflagen für das geplante Projekt prüfen. Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG wird sich an die im Herbst 2008 gemachte Zusage halten und die Grenzwerte für den Ausstoß von Feinstaub und Stickoxiden drastisch absenken. Das neue Kraftwerk wird mindestens die Hälfte weniger Feinstaub und Stickoxide ausstoßen, als gesetzlich erlaubt wäre. In den nächsten Wochen gehen die Planungen und Vorbereitungen für den Bau des Kohleheizkraftwerks weiter. Der Baustart ist unmittelbar nach Prüfung der Genehmigungsbescheide und dem Vorliegen der 1. Teilerrichtungsgenehmigung geplant.
Gas-Streit: Kohleheizkraftwerk macht Energieversorgung sicherer KMW-Vorstand sieht sich durch Ukraine-Konflikt bestätigt MAINZ. Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG ist derzeit nicht von der Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine über Gaslieferungen nach Westeuropa betroffen. Aktuell ist die Versorgung des Kraftwerks auf der Ingelheimer Aue mit Erdgas gewährleistet - damit sind derzeit auch die Stromproduktion sowie die Versorgung des Großraums Mainz-Wiesbaden mit Energie sichergestellt. Der Gas-Streit zwischen Russland und der Ukraine zeigt aber nach Auffassung des KMW-Vorstandes, dass die Entscheidung zum Bau eines neuen Kohleheizkraftwerks auf der Ingelheimer Aue grundsätzlich richtig ist. „Es wäre ein strategischer Fehler und ein hohes wirtschaftliches Risiko, wenn KMW bei der Energieproduktion ausschließlich auf den Brennstoff Erdgas setzen würde“, reagiert KMW-Vorstand Ralf Schodlok mit Unverständnis auf jetzt erneut erhobene Forderungen im hessischen Landtagswahlkampf zum Bau eines neuen Gaskraftwerks auf der Ingelheimer Aue. KMW hat in den vergangenen Monaten wiederholt auf die sich ändernden Liefersituationen beim Gas hingewiesen. Die großen Erdgasvorkommen sind auf wenige Länder weltweit beschränkt – vor allem Russland hat eine starke Marktmacht. Da der Brennstoff Gas zudem fast ausschließlich in Pipelines – also leitungsgebunden - transportiert wird, drohen bei längeren Konflikten Versorgungsprobleme. Die starke Stellung einzelner Länder bei der Erdgaslieferung wird sich künftig noch stärker auf die Preise für den Brennstoff auswirken, ist sich Schodlok sicher. Im Dezember 2008 hatte der russische Ministerpräsident Putin beim Treffen erdgasexportierender Länder in Moskau angekündigt, „dass die Ära des billigen Erdgases vorbei ist“.
Auch der KoMa-Vorstand bezieht Kohlestrom Energie aus dem geplanten Kraftwerk versorgt die Region MAINZ. Der Vorstand und die meisten Mitglieder der Bürgerinitiativen KoMa und KekoWi werden Strom aus dem geplanten Mainzer Kohleheizkraftwerk beziehen – es sei denn sie produzieren die von ihnen benötigte Energie künftig selbst. Mit dieser Feststellung reagiert die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG auf öffentliche Mutmaßungen der BI-Vertreter über angebliche Beteiligungen eines größeren Investors am geplanten Kohleheizkraftwerk auf der Ingelheimer Aue. Strom kommt in der Region Mainz-Wiesbaden nur deshalb aus der Steckdose, weil ihn die KMW hineinpackt. Und deshalb wird der in Mainz produzierte Strom auch künftig in Mainz und Wiesbaden sowie dem Umland landen. Dies ist physikalisch gesehen auch notwendig, um die Versorgungssicherheit in der Region zu gewährleisten. Zum Vergleich: Die Spitzenlast im Großraum Mainz-Wiesbaden betrug im vergangenen Jahr rund 720 MW, das neue Kohleheizkraftwerk wird mit seiner Leistung von rund 760 MW also dafür sorgen, dass die Netzstabilität in der Region stets gewährleistet ist. Auch in Spitzenzeiten, wenn die Produktion bei den Industriebetrieben auf vollen Touren läuft und die privaten Haushalte gleichzeitig Energie zum Kochen oder Wäschewaschen benötigen. Fakt ist weiterhin: Die geplante Anlage auf der Ingelheimer Aue hat etwa die Leistung der beiden bestehenden Gaskraftwerke am KMW-Standort. Auch die Kritik der BI an einem angeblich viel zu groß dimensionierten neuen Kohleheizkraftwerk ist haltlos. Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG hat im vergangenen Jahr rund 4 Terawattstunden Strom in Mainz produziert, das Kohleheizkraftwerk wird nach der Fertigstellung etwas über fünf Terawattstunden Strom liefern können. Schon heute ist es so, dass der von der KMW produzierte Strom nicht komplett in Mainz und Wiesbaden verbraucht wird. So wird beispielsweise in Zeiten, in denen in der Region weniger Energie benötigt wird, der auf der Ingelheimer Aue produzierte Strom an andere Abnehmer oder der Strombörse veräußert. Über welche Absatzschienen künftig der Strom der KMW vermarktet wird, darüber laufen derzeit Verhandlungen. So gibt es beispielsweise auch weiterhin Gespräche zwischen den KMW-Anteilseignern Stadtwerke Mainz AG und ESWE Versorgungs AG sowie der Darmstädter HSE. Daher sind die ständigen Behauptungen der BI, die Entega werde definitiv keinen Strom aus dem neuen Kraftwerk beziehen, falsch.
forsa-Umfrage: Mehrheit der Bürger sieht keine Alternative Repräsentative Bevölkerungbefragung MAINZ. Das auf der Ingelheimer Aue geplante Kohleheizkraftwerk ist bei den Bürgern wesentlich stärker akzeptiert, als bisher von Kritikern dargestellt. Dies ist das Kernergeb- nis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa. Im Auftrag der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG hatte forsa zwischen dem 14. und 30. Oktober insgesamt 2000 Bürger in Mainz und Wiesbaden sowie dem näheren Umland zu Themen der Energie- versorgung und zum Kohleheiz- kraftwerk befragt. Ergebnisse dieser Umfrage stellte forsa-Geschäftsführer Prof. Man- fred Güllner am Freitag in Mainz vor. Dabei zeigten sich Unter- schiede zwischen den jetzigen forsa-Ergebnissen und einer Er- hebung, die die Bürgerinitiativen im Frühjahr 2008 veröffentlicht hatten. So stimmen jetzt 36 Prozent der Bürger dem Kohleheizkraftwerk zu, weitere 23 Prozent sehen trotz ge- wisser Bedenken keine Alternative zu der Anlage auf der Ingelheimer Aue. Lediglich rund ein Drittel der Befragten lehnt das Projekt völlig ab. Eine Mehrheit der Bürger in den beiden Landeshauptstädten wie auch im Umland sieht mithin keine Alternative zum Kohleheizkraftwerk. Über das Kraftwerksthema hinaus ermittelte forsa auch die Meinungen der Bürger zu wichtigen Energie- themen. Dabei ging es beispiels- weise um den künftigen Strom- bedarf, Laufzeiten von Atomkraft- werken, Erneuerbare Energien oder die Zufriedenheit der Kunden mit ihrem Stromversorger. Ergebnisse der Umfrage können ab Freitag, 7. November, 12 Uhr, unter www.kohleheizkraftwerk-mainz.de abgerufen werden.Mainz, 6. November 2008 forsa-Umfrage: Mehrheit der Bürger sieht keine Alternative zum Kohleheizkraftwerk Repräsentative Bevölkerungbefragung
Kohleheizkraftwerk hilft dem Klima Bundesregierung setzt weiter auf neue und effiziente Kohlekraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung MAINZ. Das auf der Ingelheimer Aue geplante Kohleheizkraftwerk erfüllt in vollem Umfang die Klimaschutzvorgaben der Bundesregierung. Mit dieser Aussage reagiert die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG auf Behauptungen, das geplante Kohleheizkraftwerk auf der Ingelheimer Aue sei in den Planungen des Bundesumweltministeriums nicht mehr berücksichtigt. Fakt ist: Sowohl Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wie auch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel setzen zu Erreichung der strengen deutschen Klimaschutzziele weiterhin mit Nachdruck auf den Ersatz älterer Kraftwerke durch hocheffiziente Anlagen wie das in Mainz geplante KHKW. Darin ändert auch die jetzt vorgestellte „Leitstudie 2008“ nichts, die das Bundesumweltministerium in Auftrag gegeben hat und die unter anderem untersucht, wie die Klimaschutzziele der Bundesregierung erreicht werden können. Eine zentrale Forderung dabei: Der massive Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung, also der umweltfreundlichen Strom- und Fernwärmeproduktion. Genau dies ist mit dem geplanten Kohleheizkraftwerk in Mainz möglich. Wer behauptet, die Klimaschutzziele der Bundesregierung seien mit dem Neubau von effizienten Kohlekraftwerken nicht machbar, der missachtet die Mechanismen des europaweit geltenden C02-Zertifikatehandels: Für den globalen Klimaschutz spielt der Handel mit Emissionszertifikaten die entscheidende Rolle. Dabei steht für jedes Land in Europa den Kraftwerken oder energieintensiven Unternehmen eine bestimmte Menge an C02-Zertifikaten zur Verfügung. Die deutschen Kraftwerksbetreiber müssen derzeit rund 10 Prozent, nach 2013 vermutlich alle für den betrieb einer Anlage notwendigen Zertifikate erwerben. Wer mehr CO2 ausstößt, als er Zertifikate besitzt, muss dafür aktuell 100 Euro je Tonne Strafe zahlen. Daran müssen sich KMW und alle anderen Unternehmen halten. Die absolute Menge an Zertifikaten für die am Emissionshandel teilnehmenden Unternehmen ist in der derzeit laufenden Handelsperiode von 2008 bis 2012 auf 451 Millionen Tonnen im Jahr gedeckelt. Innerhalb dieses Deckels ist es aber völlig egal, wie viel der erlaubten 451 Millionen Tonnen CO2 von Kohlekraftwerken oder Gaskraftwerken produziert werden. Mehr Kohlendioxid darf nicht ausgestoßen werden – sonst drohen hohe Strafzahlungen für die Unternehmen, die nicht genügend Zertifikate besitzen. Beim künftigen Klimaschutz hat die Politik also die wichtigste Stellschraube: Sie legt in den nächsten Jahren durch die absinkende Höhe des Deckels fest, wie viele Zertifikate es pro Jahr noch geben darf und bestimmt damit auch den Preis der Zertifikate. Da neue Anlagen wie das geplante KMW-Kohleheizkraftwerk effizienter sind, weniger Kohle benötigen, weniger CO2 ausstoßen und damit auch weniger Zertifikate benötigen, sind diese Anlagen im Vorteil gegenüber älteren Kraftwerken. Letztlich kann die Politik also über den Zertifikatehandel bestimmen, wie rasch der Kohlendioxidausstoß europaweit sinkt und wie rasch weniger saubere Altanlagen vom Netz genommen werden.
Kohleheizkraftwerk soll noch sauberer werden KMW zieht Option auf Feinstaub- und Stickoxidverringerung MAINZ. Das auf der Ingelheimer Aue geplante Kohleheizkraftwerk soll die ohnehin schon sehr strengen deutschen Umweltauflagen erheblich unterschreiten. Auf dieses Ziel haben sich die Vorstände der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG, Dr. Werner Sticksel und Ralf Schodlok mit den beiden Oberbürgermeistern von Mainz und Wiesbaden, Jens Beutel und Dr. Helmut Müller, verständigt. Der KMW-Vorstand hat deshalb bei einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung jetzt die Zustimmung des Gremiums zu umweltschutzverbessernden Maßnahmen im Bereich der geplanten Abgasreinigungsanlagen des Kohleheizkraftwerks beantragt und dafür grünes Licht erhalten. Ziel der Initiative: Das Kohleheizkraftwerk auf der Ingelheimer Aue soll beim Ausstoß von Feinstaub und Stickoxiden um rund die Hälfte unter den derzeit gültigen gesetzlichen Vorgaben bleiben. Laut TA Luft sind für das geplante Kohleheizkraftwerk Emissionswerte von 20 Mikrogramm je Kubikmeter Luft beim Feinstaub sowie 200 Mikrogramm je Kubikmeter Luft bei Stickoxiden erlaubt. KMW wird der Genehmigungsbehörde SGD Süd in Neustadt eine Absenkung der Emissionen für Stickoxide und Feinstaub vorschlagen und diese auch verbindlich zusagen. Die beiden Oberbürgermeister zeigten sich sehr zufrieden über diese zusätzlichen Anstrengungen der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG und werten sie als Beweis dafür, dass das Unternehmen die Bedenken einzelner Gruppierungen und der Politik überaus ernst nimmt. Dieser Schritt zeige, dass KMW die selbstgesetzten hohen Ansprüche an die Umweltverträglichkeit der Anlage mit Nachdruck verfolge, obwohl zur Einhaltung der strengen gesetzlichen Vorgaben kein zusätzlicher Handlungsbedarf bestanden hätte.
Viel Wind mit alten Vorwürfen - MAINZ. Falsche Vermutungen werden nicht dadurch richtig, dass man sie einfach alle paar Monate wiederholt. Mit dieser Feststellung reagiert die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG auf den neuerlichen untauglichen Versuch von externen Betriebswirten das geplante Kohleheizkraftwerk auf der Ingelheimer Aue künstlich schlecht zu rechnen. Bereits im März 2008 hatten gut zwei Dutzend Unterzeichner anhand von längst überholten und zwei bis drei Jahre alten Berechnungen versucht, die Wirtschaftlichkeit des Projektes in Frage zu stellen. Als KMW im März 2008 die Betriebswirte auf diesen Fehler aufmerksam gemacht hat, hieß es lapidar „man habe halt keine neuen Zahlen zum Kohleheizkraftwerk vorliegen gehabt“. Umso verwunderlicher ist es jetzt, dass die Kritiker, die sich ja selbst als Wirtschaftswissenschaftler bezeichnen, erneut mit bereits längst widerlegten Behauptungen Stimmung machen. KMW erklärt erneut: In den jüngsten Wirtschaftlichkeitsberechnungen ist die möglicherweise nach dem Jahr 2013 kommende 100-prozentige Versteigerung von CO2-Zertifikaten berücksichtigt worden. Auch Entwicklungen beim Kohlepreis oder den Strompreisen wurden und werden natürlich aktualisiert. Einer der Unterzeichner im März war Professor Lorenz Jarras. Auch der frühere Bundestagskandidat der Grünen in Wiesbaden argumentierte damals also anhand längst überholter Zahlen gegen das Kraftwerk. Seine jetzt gemachten Prognosen über die künftige Rolle der Windenergie und Auswirkungen auf die Grundlastversorgung mit Strom in Deutschland teilen KMW und die mit der Wirtschaftlichkeit der Anlage befassten Gutachter überhaupt nicht. Es ist derzeit beispielsweise völlig offen, ob der von der Bundesregierung geplante Ausbau der Windenergie in Nord- und Ostsee bis 2020 auch nur halbwegs erreicht werden kann. Auch an Land gibt es massive Schwierigkeiten bei der Ausweisung neuer Windflächen oder der Erneuerung bestehender Windkraftanlagen. Vom zusätzlich notwendigen Ausbau von Stromleitungstrassen vom Norden oder Westen in den Süden des Landes ganz zu schweigen. Dieser Ausbau wird nach Expertenmeinung angesichts des wachsenden Widerstandes gegen neue Windräder und Hochspannungsleitungen noch etliche Jahre benötigen. Trotz des grundsätzlich begrüßenswerten Ausbaus der Windenergie wird es auch mittel- und langfristig grundlastfähige Kraftwerke in Deutschland geben müssen. Dies trifft insbesondere auf die nicht windstarke Mitte und den Süden des Landes zu. Kernkraftwerke fallen für diese Aufgabe künftig weg. In der gesamten deutschen Strombranche wird daher die Notwendigkeit gesehen, auch moderne Kohlekraftwerke zu errichten und damit weniger effiziente alte Anlagen abzulösen. Es kann also überhaupt nicht die Rede davon sein, dass große Stromkonzerne wie E.ON, EnBW, Vattenfall oder RWE sich aus diesem Geschäft zurückziehen, wie es suggeriert wurde. Einige Unternehmen haben allerdings bereits angekündigt oder denken zumindest darüber nach, einzelne geplante Kohle-Neubauprojekte wegen des Widerstandes auf kommunaler Ebene ins Ausland zu verlagern. Das ändert global gesehen zwar überhaupt nichts am Kohlendioxidausstoß, wohl aber findet die Wertschöpfung dann außerhalb Deutschlands statt und der Strom muss dann zu uns importiert werden. Professor Jarras hat nicht mit KMW gesprochen, obwohl es Gesprächsangebote an die Betriebswirte gab. Hätte er sich informiert, dann wüste er, dass das geplante Mainzer Kohlekraftwerk bei Laständerungen übrigens wesentlich flexibler und schneller reagieren kann, als dies der externe Windexperte annimmt. Bestätigt sieht sich KMW durch die heutige Presseerklärung der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd) zu den von der Behörde in Auftrag gegebenen Gutachten über die erwartete Zusatzbelastung durch Luftschadstoffe oder Keimemissionen des Kraftwerks. Die ersten Ergebnisse liegen laut Genehmigungsbehörde jetzt vor. Danach kommen die unabhängigen Fachleute offenbar zu dem gleichen Ergebnis wie KMW: Das geplante Kohleheizkraftwerk macht niemanden krank.
Strom aus Mainz sichert jederzeit die Versorgung der Region MAINZ. Der in Mainz produzierte Strom wird auch künftig in Mainz und Wiesbaden landen. Mit dieser Feststellung korrigiert die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG entsprechende anderslautende Mutmaßungen der BI KoMa vom heutigen Tage. Mit Halbwahrheiten und Verdrehungen versucht die Bürgerinitiative zum wiederholten Male, die Bürger zu verunsichern und gegen das geplante Kohleheizkraftwerk aufzubringen. Fakt ist: Die Anlage auf der Ingelheimer wird eine Nettoleistung von rund 760 Megawatt haben und damit genau so viel Leistung wie die beiden bestehenden Gaskraftwerke am KMW-Standort erreichen. Diese Leistung des neuen Kraftwerks ist auch notwendig, um die Versorgungssicherheit in der Region mittel- und langfristig zu gewährleisten. Zum Vergleich: Die Spitzenlast im Großraum Mainz-Wiesbaden betrug im vergangenen Jahr rund 720 MW, das neue Kohleheizkraftwerk wird also dafür sorgen, dass die Netzstabilität in der Region stets gewährleistet ist. Auch in Spitzenzeiten, wenn die Produktion bei den Industriebetrieben auf vollen Touren läuft und die privaten Haushalte gleichzeitig Energie zum Kochen oder Wäschewaschen benötigen. Auch die Kritik der BI an einem angeblich viel zu groß dimensionierten neuen Kraftwerk ist völlig haltlos. Tatsache ist: Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG hat im vergangenen Jahr rund 4 Terawattstunden Strom in Mainz produziert, das Kohleheizkraftwerk wird nach der Fertigstellung etwas über fünf Terawattstunden Strom liefern können - also nur geringfügig mehr als bisher. Befremdet reagiert KMW auf Schlussfolgerungen von KoMa nach einem Gespräch mit einem Manager der Darmstädter HSE. Es ist schlicht unwahr, dass die HSE 2007 angeblich als Reaktion auf den KMW-Aufsichtsratsbeschluss zum Bau des Kohleheizkraftwerks noch am gleichen Tag den Verkauf sämtlicher KMW-Anteile verkündet habe, wie es die Bürgerinitiative behauptet. Im Gegenteil: Die HSE hatte als eine der Bedingungen zum Verkauf ihrer KMW-Anteile einen Rechtsanspruch durchgesetzt, wonach die HSE sich die Lieferung von bis zu 150 MW Leistung vom geplanten Kohleheizkraftwerk gesichert hat. Und bis heute liegen keine anderslautenden Aussagen der HSE über diese Vereinbarung vor. Zugleich wurde damals zwischen den Vertragspartnern vereinbart, dass die gemeinsame Vertriebstochter Entega quotal Strom aus dem Kohleheizkraftwerk beziehen wird, die Stadtwerke Mainz AG hat einen Anteil von 25 Prozent an der Entega. Die von KoMa genannte angebliche Abnahmeleistung von 35 MW trifft nicht zu. Wie unsauber die BI arbeitet, sieht man auch an einem anderen KoMa-Vorwurf. Beim heutigen "Energiekongress Südwestdeutschland" wird der Stadtwerke-Vorstand Detlev Höhne keine überregionale Stromkundensuche betreiben, wie von KoMa gemutmaßt, sondern die Teilnehmer über Erneuerbare Energien informieren.
Experten halten Gaskraftwerk für unwirtschaftlich, Feinstaub für kein Problem MAINZ. Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG sieht sich durch die Informationsreise der Liberalen nach Berlin in ihrer Einschätzung über die mangelnde Wirtschaftlichkeit von Gaskraftwerken im Grundlastbereich bestätigt. Bei Gesprächen im Bundeswirtschaftsministerium, im Umweltministerium und beim Energieversorger Vattenfall hatten sich die Freidemokraten um Fraktionschef Christopher Sitte und Parteichef Dr. Peter Schmitz über die Wirtschaftlichkeit von Kohle- oder Gaskraftwerken und die Möglichkeiten der CO2-Abscheidung informiert. "Das Bundeswirtschaftsministerium beurteilt die Möglichkeiten zum Abschluss langfristiger und wirtschaftlich sinnvoller Gaslieferverträge offenbar ähnlich skeptisch wie wir", reagiert KMW-Vorstand Ralf Schodlok auf Medienberichte. Auch die Besuche der Mainzer Liberalen beim Energieversorger Vattenfall sowie beim Umweltministerium bestätigen die bisherigen Aussagen der KMW: Die Experten Vattenfalls schätzen, dass Verfahren zur Abscheidung des Kohlendioxids ab 2020 großtechnisch kostendeckend zum Einsatz kommen können. Auf der Ingelheimer Aue hat die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG entsprechend Platz frei gehalten, um das Kraftwerk später mit einer CO2-Abscheidung nachrüsten zu können. Völlig haltlos sind die jüngsten Angriffe der Bürgerinitiative Koma. Die BI hatte KMW vorgeworfen die Kosten für eine künftige CO2-Abscheidung nicht in ihren Wirtschaftlichkeitsberechnungen bedacht zu haben und die Gesamtkosten fürs Kraftwerk auf 2,4 Milliar- den Euro hoch gesetzt. Richtig ist vielmehr: KMW hat in den Wirtschaftlichkeitsberechnungen den nach dem Jahr 2013 vermutlich notwendigen kompletten Zukauf von Zertifikaten für den CO2-Ausstoß des geplanten Kraftwerks einkalkuliert. Diese Kosten entfallen natürlich, wenn KMW später in eine Anlage zur CO2-Abscheidung investiert. "Wenn man wie KoMa, einfach die Kostenblöcke für das neue Kraftwerk nach Belieben doppelt berechnet, muss man sich vorwerfen lassen, unseriös zu handeln." Auch beim Thema Feinstaub sieht sich KMW durch die Aussagen aus dem Bundesumweltministerium bestätigt: Die dortigen Experten stufen die Zusatzbelastung durch das geplante Kohleheizkraftwerk auf der Ingelheimer Aue für irrelevant, also kaum messbar, ein. Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG hält eine Gefährdung von Menschen und Umwelt durch die Anlage ebenfalls für nicht gegeben. Diese Erkenntnis scheint sich zunehmend auch in Teilen der hiesigen Ärzteinitiativen durchzusetzen. So hatte ein Mitglied der Mainzer Mediziner beim Erörterungstermin in der Phönixhalle erklärt, dass eine Gesundheitsgefahr durch das geplante Kohleheizkraftwerk nicht existiert, sofern die von KMW vorgelegten Berechnungen zur Zusatzbelastung stimmen. Genau diese Frage untersucht die Genehmigungsbehörde derzeit durch externe Fachleute.
KMW: Keine mangelnde Transparenz beim Kohleheizkraftwerk MAINZ. Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG ist verwundert über die Kritik der CDU-Stadtratsfraktion in Mainz über angebliche mangelnde Transparenz der KMW sowie der Stadtwerke Mainz AG beim Bau des Kohleheizkraftwerks auf der Ingelheimer Aue. Sowohl im Aufsichtsrat der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG wie auch im Aufsichtsrat der Stadtwerke ist die Mainzer CDU prominent mit Politikern vertreten. Seit den ersten Überlegungen zum Bau eines Kohleheizkraftwerks vor drei Jahren haben sich die Aufsichtsräte beider Unternehmen fortwährend mit dem Projekt beschäftigt und ausgiebig das Für und Wider diskutiert. Darüber hinaus fand eine breite Information auch der Öffentlichkeit statt wie diese nachfolgende Aufstellung zeigt: Parallel dazu wurden in den ent- sprechenden Gremien der KMW und der Stadtwerke Mainz mehr- fach detaillierte Wirtschaftlichkeits- berechnungen präsentiert und fort- während aktualisiert. An die entsprechenden Beschlüsse des KMW-Aufsichtsrates ist der Vorstand der Kraftwerke Mainz- Wiesbaden nach wie vor gebunden. Da sich an dieser Beschlusslage zwischenzeitlich nichts geändert hat, ist die Forderung der CDU, die Vorstände der Kraftwerke Mainz.- Wiesbaden AG sowie der Stadt- werke Mainz AG müssten einen Ratsbeschluss umsetzen, schon vom Aktienrecht her nicht zulässig. Ungeachtet dessen sieht KMW im Bau des Kohleheizkraftwerks auf der Ingelheimer Aue die einzige realistische Chance, die vom Stadt- rat ebenfalls mehrheitlich ge- wünschte kommunale Energieer- zeugung am Standort Ingelheimer Aue mittel- und langfristig zu si- chern.
KMW bietet Ärzten erneut den Dialog an MAINZ. Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG kann die Kritik der Ärzteinitiative, das Unternehmen nehme die gesundheitlichen Bedenken der Mediziner beim Bau des Kohleheizkraftwerks nicht ernst, nicht nachvollziehen. Das Gegenteil ist der Fall: Mehrfach gab es von KMW Gesprächsangebote an die Vertreter der Ärzteinitiative. Speziell zum Thema Feinstaub und Umwelteinwirkungen ist ein öffentliches Informationsforum geplant, bei dem die Mediziner und die Bürger ausreichend Möglichkeit zur Stellungnahme und zur Diskussion haben werden. Auch bei der dreiwöchigen Erörterung in der Phönixhalle wurde dem Thema Gesundheit von der zuständigen Genehmigungsbehörde sehr breiten Raum eingeräumt, die Experten der KMW und die Gutachter sind dabei ausführlich auf die Fragen der Einwender eingegangen. Der Erörterungstermin hat auch der Qualitätssicherung gedient. KMW hat selbst ein großes Interesse daran, nichts übersehen zu haben und alle Aspekte bedacht zu haben, damit das Kraftwerksprojekt letztlich auch vor Gericht bestand haben wird. Daher sind auch die Argumente der Ärzte sorgfältig zu analysieren. Entscheidend ist aber letztlich nicht die Einschätzung der Mediziner oder die der KMW - letztlich wird die Genehmigungsbehörde SGD Süd entscheiden, ob das Kraftwerk gesundheitlich unbedenklich ist und gebaut werden kann oder nicht. Die Kraftwerke Mainz- Wiesbaden AG ist jedenfalls weiterhin zuversichtlich, dass die Behörden unseren Anträgen weitgehend folgen werden. Die von CDU-Stadtrat Professor Michael Pietsch erneut vorgetragenen Hinweise auf angebliche KeimKeimbelastung durch den Kühlturm des geplanten Kraftwerks ist ein gutes Beispiel für die unterschiedlichen Auffassungen der KMW und einiger Einwender. Untersuchungen des Instituts für Wasser-, Boden- und Lufthygiene in den 80-er Jahren haben gezeigt, dass Legionellen nicht oder nur in sehr begrenztem Konzentrationen in den Schwaden von Kühltürmen nachweisbar waren, was unter anderem auf die sehr effektive Tropfenabscheidung in Kühltürmen zurückzuführen ist. Fazit von mehreren Studien war: "Es gibt kein Infektionsrisiko für die Umgebung solcher Anlagen." Dies hat die Bundesregierung jedenfalls im Januar 2008 auf eine Anfrage der Grünen ausdrücklich erklärt. An einer der zitierten Studien hat Professor Pietsch übrigens mitgewirkt. Ungeachtet dessen bietet KMW den Medizinern weiterhin die Gesprächsbereitschaft an und wird erneut auf die Ärzte zugehen.
KMW sucht den Dialog mit Bürgern und Entscheidern KMW will den Dialog mit Bürgern und Entscheidern zum geplanten Kraftwerk auf der Ingelheimer Aue deutlich verstärken. Der geplante Dialog mit den verschiedenen Akteuren der Region soll die Möglichkeit bieten, die unterschiedlichen Standpunkte besser nachvollziehen zu können. "Die Gespräche mit den Bürgern und Entscheidern sollen zu einem besseren gegenseitigen Verständnis führen. Wir erhoffen uns, die Schwerpunkte und Hintergründe der unterschiedlichen Positionen genauer zu verstehen, um darauf reagieren zu können", so Ralf Schodlok, kaufmännischer Vorstand der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW). KMW hat die IFOK GmbH damit beauftragt, diesen Prozess des Dialogs als neutraler Vermittler zu gestalten und zu moderieren. IFOK führt deshalb in den kommenden Wochen Gespräche mit verschiedenen Akteuren der Region. Bei der Auswahl der Gesprächspartner wird darauf geachtet, dass das breite Meinungsspektrum zu den Kraftwerks-Planungen und die wesentlichen gesellschaftlichen Gruppen repräsentiert sind. Auf Basis der Gespräche wird IFOK der KMW einen Vorschlag unterbreiten, wie der weitere Dialog gestaltet werden kann.
KMW: Stimmungsmache der Wiesbadener SPD MAINZ. Als schwer zu ertragende Stimmungsmache wertet KMW-Vorstand Ralf Schodlok die Äußerungen der Wiesbadener SPD zum Thema Kohleheizkraftwerk. Die Sozialdemokraten hatten dem KMW-Verantwortlichen in einer Pressemitteilung vorgeworfen, er disqualifiziere die Sorgen und Ängste der Menschen ab und sich dabei auf Äußerungen Schodloks bei einer IHK-Diskussionsrunde bezogen. Der KMW-Vorstand hatte dabei darauf hingewiesen, dass KMW bis zum Jahr 2000 auf der Ingelheimer Aue über Jahrzehnte hinweg ein Kohlekraftwerk betrieben hat, ohne dass dies zu Gesundheitsgefährdungen oder nennenswerten Beeinträchtigungen der Lebensqualität in Wiesbaden und Mainz führte. Das geplante neue Kohleheizkraftwerk wird im Vergleich zu dem früheren KMW-Kraftwerk über eine wesentlich effizientere Technik und Filteranlagen verfügen - die Umweltbeeinträchtigungen der geplanten Anlage sind deshalb minimal. Schodlok: "Natürlich nehmen wir die Sorgen und Ängste der Bürger ernst. Deshalb haben wir unzählige Infoveranstaltungen selbst durchgeführt oder uns daran beteiligt. Deshalb betreiben wir doch mit Internetforen, Postwurfsendungen oder Broschüren eine sehr breite Öffentlichkeitsarbeit und beantworten jede ernst gemeinte Anfrage von Bürgern zum Kohleheizkraftwerk individuell." Daher ist der Vorwurf des umweltpolitischen Sprechers der SPD, Klaus Ries, KMW mache sich über die Sorgen der Bürger lustig, völlig haltlos. Schodlok: "Wenn Herr Ries bei der IHK- Veranstaltung dabei gewesen wäre, hätte er dies vermutlich auch mit- bekommen."
KMW: Gazprom-Gespräch erfolglos MAINZ. Bei der Suche nach einem strategischen Partner für den Bau und Betrieb eines Gaskraftwerks auf der Ingelheimer Aue gab es auch Kontakt zwischen der KMW und der Gazprom Germania GmbH. Anderslautende Behauptungen der Bürgerinitiative KoMa basieren offenbar auf einem Fehler der Gazprom Germania-Pressestelle und entbehren mithin jeder Grundlage. Im Rahmen der von der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG gestarteten Suche nach strategischen Partnerschaften gab es im April 2008 auch Kontakt mit Gazprom, ein Antwortschreiben der Gazprom-Geschäftsführung von Mitte April liegt vor und bestätigt dies auch. Die von Gazprom bei dem Gespräch in Aussicht gestellten Konditionen sind für KMW allerdings unattraktiv. Das betrifft beispielsweise das Ausmaß der geforderten Beteiligung an einem Gaskraftwerk, die Entscheidungsfreiheit über den Einsatz eines solchen Kraftwerks oder den Brennstoffpreis mit Ölpreisbindung. Zu weiteren Einzelheiten solcher Gespräche äußert sich KMW öffentlich nicht. Die von Gazprom verlangten Konditionen wurden auch im KMW-Aufsichtsrat vergangene Woche präsentiert und für nicht geeignet erachtet.
KMW: Geplantes Kohleheizkraftwerk ist genehmigungsfähig MAINZ. Die Kraftwerke Mainz- Wiesbaden AG geht kurz vor dem Ende des Erörterungstermins zum Bau des Kohleheizkraftwerks wei- terhin davon aus, dass die geplante Anlage auf der Ingelheimer Aue genehmigungsfähig ist. KMW sieht sich durch den Verlauf der Veran- staltung in der Phönixhalle in ihren wesentlichen Einschätzungen be- stätigt: So sind insbesondere nen- nenswerte gesundheitliche Auswir- kungen oder sonstige relevante Auswirkungen des Kohleheizkraft- werks bisher von den Einwendern nicht belegt worden. Die geäußer- ten Befürchtungen von Bürgern sind aus Sicht der KMW unbegrün- det, andernfalls wäre das Kraft- werksprojekt im Hinblick auf die strenge deutsche und europäische Umweltgesetzgebung nicht geneh- migungsfähig. Beim Erörterungstermin gab es bei einzelnen Sachthemen durchaus unterschiedliche Gutachtermeinun- gen zwischen den Experten der KMW und den Einwendern. Letzt- lich wird bei diesen strittigen Punk- ten die Genehmigungsbehörde mit eigenen Gutachtern entscheiden müssen, welche Seite recht hat. Dank der umsichtigen Verhand- lungsführung der SGD Süd war eine sachliche und nur wenig emo- tionale Erörterung der Einwendun- gen möglich. Auch zahlreiche pro- fessionelle Sachbeistände, Gutach- ter und mehrere Anwälte auf Seiten der Einwender haben in der Phö- nixhalle die Behandlung der Sach- themen oft erleichtert. Festgehalten werden muss aber auch, dass das Interesse der Bürger an der Erörte- rung aus KMW-Sicht eher gering war. Kamen am 1. Tag noch etwa 200 Personen nach Mombach, so waren es danach zwischen 25 und 50 täglich.
KMW: Südweststrom-Angebot ernsthaft geprüft MAINZ. Bei der Suche nach einem strategischen Partner für den Neubau eines Gaskraftwerks auf der Ingelheimer Aue kann das Unter- nehmen Südweststrom der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG nicht entscheidend helfen. KMW-Vorstand Ralf Schodlok weist darauf hin, dass die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG das Angebot der Südwestdeutsche Stromhandels GmbH über eine Partnerschaft beim Bau eines Gaskraftwerks in Mainz ernsthaft geprüft hat. Das Problem sei, dass Südweststrom nichts Konkretes anbieten könne. "Südweststrom hat kein eigenes Gas. Südweststrom hat keine Kraftwerke und noch keine betrieben. Was Südweststrom hat, ist ein möglicher Standort für ein Kohlekraftwerk in Brunsbüttel. Allerdings ist man dort im Zeitplan deutlich hinter dem Projekt der KMW." Vor diesem Hintergrund könne eine strategische Partnerschaft mit Südweststrom beim Bau eines Gaskraftwerks auf der Ingelheimer Aue nicht zur Lösung des KMW- Problems beitragen. Und das besteht im Fehlen eines wirtschaftlich vernünftigen und langfristigen Gasliefervertrages. "Die Ausgangslage wird nicht besser, wenn sich zwei zusammentun, die beide kein Gas zu wirtschaftlich sinnvollen Bedingungen bekommen." Auch das Angebot von Südweststrom, Teile des Mainzer Kohleheizkraftwerks zu übernehmen und die Anlage in Brunsbüttel zu errichten, hält Schodlok im Hinblick auf das Thema Klimaschutz für nicht zielführend: "Bei Kohlendioxid ist es egal, ob das Kraftwerk in Mainz oder in Brunsbüttel steht. Wer Kohlekraftwerke aus Klimaschutzgründen ablehnt, der muss dies überall tun." Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG ist ungeachtet dessen zu weiteren Gesprächen mit Südweststrom bereit. So sieht Schodlok durchaus Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit mit dem Stadtwerke-Bündnis aus dem Südwesten. Das betreffe beispielsweise Stromlieferungen aus dem geplanten Mainzer Kohleheizkraftwerk.
KMW: Infos für Bürger und Politik – Kraftwerksforum
für Bürger am 10. April MAINZ. Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG begrüßt die Initiative der FDP-Stadtratsfraktion, dem KMW-Vorstand vor der Sitzung am 23. April Rederecht im Mainzer Stadtrat einzuräumen. KMW-Vorstand Ralf Schodlok hält dieses Angebot für eine gute Möglichkeit, um mehr Sachlichkeit in die Diskussion um den Bau des Kohleheizkraftwerks auf der Ingelheimer Aue zu bringen, nachdem in den vergangenen Wochen aus dem politischen Raum über angebliche Möglichkeiten von Gaslieferverträgen und strategische Partnerschaften beim Bau und Betrieb eines Gaskraftwerks spekuliert wurde. Um die von der FDP in ihrem Stadtratsantrag gestellten Fragen zum Thema „Gas oder Kohle“ zu beantworten, ist das von verschiedenen Seiten geforderte Moratorium beim Bau des Kohleheizkraftwerks allerdings nicht notwendig und auch nicht möglich. Mit einem Baustopp wären gravierende finanzielle Nachteile für das Unternehmen auf der Ingelheimer Aue verbunden. Der KMW-Vorstand weist darauf hin, dass es in den zuständigen Gremien eindeutige Beschlusslagen zum Bau des Kohleheizkraftwerks gibt. Auch vor der Stadtratssitzung besteht weiterhin die Möglichkeit für die Liberalen, sich bei KMW jederzeit über offene Fragen zum Kraftwerksprojekt zu informieren, bietet Schodlok an. Das Gesprächsangebot gilt auch für die Öffentlichkeit. Deshalb startet in der nächsten Woche das erste Kraftwerksforum der KMW. Am Donnerstag, 10. April, werden unabhängige Experten aus dem Energiebereich sowie die Vorstandsmitglieder Ralf Schodlok und Detlev Höhne (Stadtwerke Mainz AG) im Großen Saal des Kurfürstlichen Schlosses in Mainz über das Thema „Gas oder Kohle?“ informieren. Beginn 19.30 Uhr.
KMW: Anti-Kohle-Schwenk der CDU nicht nachvollziehbar MAINZ. Mit großer Verwunderung nimmt der KMW-Vorstand den gestern von der Mainzer CDU angekündigten Stadtratsantrag zum geplanten Kohleheizkraftwerk zur Kenntnis. Über mehrere Jahre hinweg gab es bei allen Abstimmungen im Stadtrat oder in den Aufsichtsgremien der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG sowie der Stadtwerke Mainz AG jeweils breite Mehrheiten für den Bau eines Kohleheizkraftwerks. Der Bauausschuss des Mainzer Stadtrates hat noch im Februar 2008 auch mit den Stimmen der CDU das Einvernehmen der Gemeinde hergestellt – also das endgültige Okay der Stadt zu dem Milliardenprojekt gegeben. Ende Februar 2008 hat der KMW-Aufsichtsrat die im Juli 2007 erfolgte Bestellung des Kraftwerks beim Generalunternehmer Siemens bestätigt. Deshalb ist es für den KMW-Vorstand auch völlig unverständlich, warum die CDU nun aufgrund eines unverbindlichen Besuches der Parteispitze bei einem Energieerzeuger in Düsseldorf alle vorherigen Beschlüsse über den Haufen werfen will. Die CDU-Chefin Dr. Andrea Litzenburger habe bisher keinerlei Angebot zur Lieferung von Kraftwerksgas vorgelegt und sei auch im KMW-Aufsichtsrat am Montag und danach jede Antwort in dieser Frage schuldig geblieben, so KMW-Vorstand Ralf Schodlok. Komplett schuldig geblieben sei die CDU bisher auch den Nachweis für die Behauptung, KMW könne ein Gaskraftwerk am Standort Ingelheimer Aue zusammen mit einem anderen Unternehmen bauen und wirtschaftlich betreiben. Solche „strategischen Partnerschaften“ hat KMW in den vergangenen Jahren mehrfach und intensiv geprüft. Auch mit dem von der CDU ins Spiel gebrachten Unternehmen Statkraft gab es entsprechende Verhandlungen. Hätte man damals eines der Angebote von verschiedenen Interessenten zum Bau eines GuD-Kraftwerks und zur Lieferung von Kraftwerksgas angenommen, dann stünde heute auf der Ingelheimer Aue eine Anlage, bei der allein schon die Brennstoffkosten höher wären als die Erlöse aus dem Stromverkauf. Hohe Millionenverluste wären die Folgen einer solchen Übereinkunft gewesen. Einig ist sich KMW mit der CDU in einem Punkt: Im Gasmarkt hat sich in jüngster Zeit tatsächlich einiges getan. Allerdings nicht wie die Christdemokraten mutmaßen zugunsten von Gaskraftwerken. Das Gegenteil ist der Fall: Wirtschaftlich vertretbare langfristige Gaslieferverträge sind einfach nicht zu bekommen. Das hat der Geschäftsführer der Gas-Union, Arno Reintjes, vor den Aufsichtsräten der KMW und der Stadtwerke Mainz AG eindrucksvoll aufgezeigt. Die Gas-Union GmbH ist als große Ferngasgesellschaft auf dem deutschen Erdgasmarkt ein wichtiges Glied zwischen den Importpunkten für Erdgas und den weiterverteilenden Unternehmen sowie Industrie und Kraftwerksbetreibern. Auch beim Thema Ökologie gibt es aus Sicht der KMW keinerlei neue Erkenntnisse, die jetzt ein Umschwenken vom Energieträger Kohle auf Gas rechtfertigen würden. Beim Thema CO2 hat KMW nie verschwiegen, dass ein Kohleheizkraftwerk etwa doppelt so viel Kohlendioxid ausstoßen wird wie ein vergleichbar großes Gaskraftwerk. Durch die modernste Technik, den hohen Wirkungsgrad und die umweltfreundliche Fernwärmeauskopplung passt die Anlage auf der Ingelheimer Aue jedoch genau in die ehrgeizige Klimaschutzpolitik der Bundesregierung. Das hocheffiziente Mainzer Kohleheizkraftwerk wird eine Altanlage vom Markt drängen und dadurch unter dem Strich etwa eine Million Tonnen CO2 im Jahr einsparen helfen.
KMW: Es gibt kein konkretes Gaslieferangebot MAINZ. Primäres Ziel der KMW war und ist die Sicherstellung der eigenständigen kommunalen Stromerzeugung am Standort Ingelheimer Aue. Das war bisher Konsens bei allen Parteien und entspricht der Vorstellung der Bundesregierung – nämlich der dezentralen Energieerzeugung im Wettbewerb. KMW betreibt bereits zwei Gaskraftwerke, der Bau eines weiteren Gaskraftwerkes würde die Abhängigkeit von der stark volatilen Entwicklung am Markt für Erdgas noch erhöhen. KMW hat regelmäßig und vielfach in den vergangenen Jahren seit 2002 Gasproduzenten / Gaslieferanten nach Gasverträgen abgefragt. Ohne Erfolg. Deshalb hat der KMW-Vorstand zusätzlich auch Gespräche mit mehreren Unternehmen über strategische Partnerschaften beim Bau eines Gaskraftwerks geführt. Beispielsweise mit Statkraft, ZGG (jetzt Gazprom Germania GmbH), Eon Energie oder Danagaz (Bahrein). In den Gesprächen haben diese Unternehmen stets größere Anteile an einem neuen Kraftwerk gefordert. Auch mit dem Unternehmen Statkraft gab es in der Vergangenheit bereits Verhandlungen. Wegen der vereinbarten Vertraulichkeitserklärungen kann KMW zu Einzelheiten dieser Gespräche nichts sagen. Das Angebot von Statkraft wurde bewertet und nicht weiter verfolgt.
KMW: CDU-Vorschlag wird geprüft MAINZ. „Dies ist nicht der erste Hinweis auf einen Gaslieferanten beziehungsweise einen Investor, der angeblich bereit ist, Gas in ein Joint-Venture einzubringen.“ Mit diesen Worten kommentiert der KMW-Vorstand die Bemühungen der Mainzer CDU um einen Lieferanten für Kraftwerksgas. KMW werde den Vorschlag der CDU sorgfältig prüfen, wie man zuvor auch sorgfältig andere Angebote geprüft habe, weist das Unternehmen Behauptungen, man habe sich nicht um Partner bemüht, zurück. „Selbstverständlich hat der KMW-Vorstand in der Vergangenheit auch solche strategischen Partnerschaften genau geprüft.“ Über die Ergebnisse wird, wie bisher, der KMW-Aufsichtsrat informiert.
KMW: Kohleheizkraftwerk rechnet sich wirtschaftlich,
Kritiker arbeiten mit überholten Zahlen MAINZ. Mit Verwunderung reagiert der KMW-Vorstand auf einen offenen Brief von Betriebswirten in dem jetzt die Wirtschaftlichkeit des Kohleheizkraftwerks angezweifelt wird. Die Unterzeichner beziehen sich in ihrer Kritik an dem Projekt offenbar auf Gutachten, die bereits im Jahr 2005 in Auftrag gegeben wurden. Zwischenzeitlich hat es jedoch eine ganze Reihe von weiteren Untersuchungen von unabhängigen und renommierten Wirtschaftsprüfungsunternehmen gegeben. Eine Nachfrage der KMW bei ihren beratenden Wirtschaftsprüfungs- und Bankinstituten zu den Behauptungen der Kritiker hat ergeben, dass dort kein Anlass gesehen wird von der testierten Wirtschaftlichkeit Abstand zu nehmen. Mehrere Parameter sind durch die Unterzeichner des Briefes falsch bewertet worden. So haben die Betriebswirte beim Thema CO2-Zertifikate fahrlässig übersehen, dass es sich bei der Mainzer Anlage um ein Kohleheizkraftwerk handelt, die umweltfreundliche Fernwärmeauskopplung und Industrie-Dampfauskopplung sich also mindernd auf die Notwendigkeit der Beschaffung von CO2-Zertifikaten auswirkt. Der KMW-Aufsichtsrat hat Wert darauf gelegt, dass bei der jüngsten Wirtschaftlichkeitsberechnung im Februar 2008 mehrere Varianten hinsichtlich der Entwicklung der Stromerlöse, der Brennstoffkosten sowie der Kosten für CO2-Zertifikate untersucht wurden. Die von den Unterzeichnern des Briefs angeführte und von der EU-Kommission vorgeschlagene 100-prozentige Zertifikatsversteigerung ab 2013 ist ebenfalls dabei berücksichtigt worden. Auch unter diesen Annahmen rechnet sich das Projekt. Auch die künftige Höhe der Strompreise und damit die Einnahmen der KMW wird von den mit dem Projekt befassten Wirtschaftsprüfungsinstituten anders beurteilt, als von den Unterzeichnern, die mittels veralteter Zahlen quasi in Ferndiagnose das Projekt versuchen tot zu rechnen. Der KMW-Vorstand verweist erneut darauf hin: Das Kohleheizkraftwerk auf der Ingelheimer Aue wird vor der Investition auch von den Banken intensiv geprüft werden. An der Finanzierung interessierte namhafte Geldinstitute teilen unsere Einschätzung zur Projektwirtschaftlichkeit in vollem Umfang. Dass der Neubau von Kohlekraftwerken auch von anderen Kraftwerksbetreibern für sinnvoll erachtet wird, zeigt unter anderem das jüngste Beispiel in Hamm. Für diesen Standort hat der RWE-Konzern in diesen Tagen mit 23 Stadtwerken einen Vertrag zum Neubau eines gemeinsamen 1.600 Megawatt-Steinkohlekraftwerks unterzeichnet. Ein zum geplanten KMW-Kraftwerk baugleiches Kohlekraftwerk in Lünen erhielt letzte Woche durch die WestLB eine Finanzierungszusage. KMW-Vorstand Dr. Sticksel: „Wir haben über 100 Termine mit den KHKW-Kritikern wahrgenommen. Jederzeit hätten wir auch den Unterzeichnern Rede und Antwort gestanden. An uns hat sich jedoch niemand gewandt. Es wird wohl reiner Zufall sein, dass der offene Brief fünf Tage vor dem CDU Parteitag eintrifft und ein Dialog nicht mehr möglich ist." Dennoch bietet die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG den Unterzeichnern des Protestschreibens ein Infogespräch an.
KMW: Genehmigung für Gaskraftwerk verlängern MAINZ. Der Vorstand der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG hält die Forderung der Mainzer Grünen, KMW soll die bereits erteilte Baugenehmigung für den Neubau eines Gaskraftwerks auf der Ingelheimer verlängern, für überflüssig. Diese Genehmigung läuft im Frühjahr 2008 aus. Wegen der unsicheren Situation auf dem Gasbeschaffungsmarkt verfolgt die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG dieses ursprünglich geplante Projekt aber nicht weiter und hat sich stattdessen für den Brennstoff Kohle und den Bau eines hochmodernen Kohleheizkraftwerks entschieden. KMW will die vorliegende Genehmigung zum Bau eines neuen Gaskraftwerks dennoch verlängern, solange noch nicht die Baugenehmigung für ein neues Kohleheizkraftwerk auf der Ingelheimer Aue erteilt worden ist. Erst wenn es für dieses Projekt endgültig grünes Licht gibt, wird die Baugenehmigung für ein neues Gaskraftwerk zurückgegeben.
Silvesterfeuerwerk: Feinstaubwert siebenmal höher als nach
einem Jahr Kohleheizkraftwerk Die Feinstaubbelastung durch das von der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG geplante neue Kohleheizkraftwerk wird minimal sein. Mit dieser Aussage tritt der KMW-Vorstand anders lautenden Behauptungen von Kraftwerksgegnern entgegen. Um zu verdeutlichen, wie gering die Zusatzbelastung der auf der Ingelheimer Aue geplanten Anlage sein wird, weist das Unternehmen auf die jüngste Silvesternacht hin. Durch die allein in einer solchen Nacht abgefeuerten Böller und Raketen wird der Feinstaubwert an der Parcusstraße im Jahresmittel etwa siebenmal stärker steigen als durch das neue Kohleheizkraftwerk, selbst wenn dieses ein Jahr lang rund um die Uhr läuft. So betrug der Feinstaub-Tagesmittelwert (PM10) an der Parcusstraße am 31. Dezember 24 Mikrogramm je Kubikmeter Luft, am Neujahrstag waren es 162 Mikrogramm/Kubikmeter. Der Unterschied von 138 Mikrogramm/Kubikmeter ist mithin dem Feuerwerk zuzurechnen. Diese Differenz wird im Gesamtjahr 2008 den Jahresmittelwert für Feinstaub an der Parcusstraße um 0,38 Mikrogramm je Kubikmeter Luft erhöhen. Zum Vergleich: Wäre das neue Kohleheizkraftwerk jetzt schon in Betrieb und würde rund um die Uhr Strom und Fernwärme produzieren, kämen im Jahresmittel gerade einmal 0,053 Mikrogramm je Kubikmeter Luft dazu. Im tatsächlichen Betrieb sieht die Bilanz für das Kohleheizkraftwerk wegen geringerer Betriebsstunden und Sicherheitszuschlägen sogar noch günstiger aus. Die Parcusstraße ist übrigens kein Ausreißer: Auch die Feinstaub-Zusatzbelastung beispielsweise an der Ringkirche in Wiesbaden steigt der Feinstaub-Jahresmittelwert durch das Feuerwerk am 1. Januar um ein Vielfaches im Vergleich zur äußerst geringen Zusatzbelastung durch das neue Kohleheizkraftwerk.
Ohne Gas und ohne neues Kohleheizkraftwerk ist die Zukunft
der KMW in Gefahr MAINZ. Falsche Behauptungen werden nicht dadurch wahr, indem man sie möglichst oft wiederholt. Mit dieser Aussage reagiert der Vorstand der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG auf die jüngsten Verlautbarungen von Gegnern des geplanten Kohleheizkraftwerks auf der Ingelheimer Aue. „Etliche Vorwürfe oder Mutmaßungen der letzten Tage sind haltlos“, erklärt der kaufmännische KMW-Vorstand Ralf Schodlok.
GuD-Kraftwerk wird nicht abgerissen
Kraftwerk wird nicht größer
Mehr Fernwärme: Wichtiger Schritt für mehr Umweltschutz MAINZ/WIESBADEN. Noch mehr Bürger in Wiesbaden und Mainz sollen von der umweltfreundlichen Fernwärmeversorgung profitieren. Dafür sprachen sich der Wiesbadener Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller und sein Mainzer Amtskollege Jens Beutel aus. Bei einem Treffen vereinbarten die beiden Rathauschefs weitere Gespräche über eine engere Zusammenarbeit in diesem Bereich. Fernwärme entsteht dank der umweltfreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung am Kraftwerksstandort auf der Ingelheimer Aue. Derzeit kann aus dem Gas- und Dampfturbinenkraftwerk der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG eine Leistung von etwa 110 Megawatt für die Fernwärmeversorgung ausgekoppelt werden, nach dem Bau des neuen Kohleheizkraftwerks wird es mit 210 MW fast doppelt so viel sein. Mittelfristig könnten über das größere Fernwärmenetz umgerechnet rund 40. 000 Haushalte in Mainz und Wiesbaden versorgt werden. Das dient dem Klima- und dem Umweltschutz. Dem Klima, weil durch die Fernwärmeversorgung des Mainzer Kraftwerks künftig umgerechnet mehr als 100.000 Tonnen CO2 jedes Jahr vermieden werden – das entspricht etwa dem Ausstoß von 50.000 Autos. Und der Umwelt, weil die mit heißem Wasser von der Ingelheimer Aue versorgten Haushalte und Betriebe keine eigene Gas- oder Ölheizung vor Ort benötigen und damit in den Städten zusätzliche Luftschadstoffe vermieden werden. Auch das warme Wasser fürs Waschbecken oder die Dusche wird durch die Fernwärme auf richtige Temperatur gebracht. Das Prinzip: Über wärmeisolierte Rohre gelangt im Kraftwerk erzeugtes erhitztes heißes Wasser zu den Kunden. Dort erwärmt es in einer so genannten „Übergabestation“ das Heizungswasser des Hauses, ähnlich wie bei einem Wasserboiler, und fließt dann abgekühlt zum Kraftwerk zurück. Die Netzlänge beträgt aktuell etwa 64 Kilometer in Mainz. Hier werden unter anderem der Dom, die Rasenheizung von Mainz 05, viele Ministerien oder die Universität mit Fernwärme versorgt, in Wiesbaden sind unter anderem die Siedlungen Europaviertel, Sauerland und das Schloss Freudenberg angeschlossen. Es wird derzeit geprüft, ob Wiesbaden über einen neuen Düker – Rohrleitungen unter dem Rhein – ans bestehende Fernwärmenetz angeschlossen werden kann. In den nächsten Jahren soll bundesweit die Fernwärmeversorgung aus Klimaschutzgründen kräftig ausgebaut werden. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) möchte unter anderem mit einer Förderung bis zum Jahr 2020 eine Verdoppelung des Anteils von KWK-Strom auf etwa 25 Prozent erreichen. Auch viele Umweltverbände verlangen, dass in Kraftwerken nicht nur Strom produziert wird, sondern die dabei anfallende Abwärme sinnvoll genutzt wird. KMW tut das bereits seit vielen Jahren im bestehenden GuD-Kraftwerk und will dies ausbauen. Die Ingelheimer Aue hat dabei mit der Nähe zu den beiden Landeshauptstädten gegenüber anderen Kraftwerksstandorten in Deutschland einen klaren Vorteil.
KMW informiert offen und umfassend über neues Kohleheizkraftwerk MAINZ. Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG hält Wort: Die Bürger sollen über das geplante Kohleheizkraftwerk auf der Ingelheimer Aue möglichst umfassend informiert werden. Deshalb wird KMW parallel zu der am 2. Januar beginnenden Offenlage der Genehmigungsunterlagen auf der Internetseite www.kohleheizkraftwerk-mainz.de ausführlich über das Projekt Auskunft erteilen. So wird es ab kommenden Mittwoch online eine 50-seitige Zusammenfassung mit zahlreichen Tabellen, Diagrammen und Schautafeln zum Kohleheizkraftwerk auf der Ingelheimer Aue geben. Wichtig dabei: In der Beschreibung sind beispielsweise bei der Anlagengröße oder bei Emissionen und Immissionen übliche theoretische Maximalwerte aus dem jetzt eingereichten Genehmigungsantrag zum Bau des Kraftwerks genannt. Diese Werte basieren auf technisch bedingten Sicherheitszuschlägen der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG, die immer höher sein müssen als die letztlich im Betrieb tatsächlich vorkommenden Werte. In den Genehmigungsunterlagen ist beispielsweise die Kraftwerksgröße mit 850 MW angegeben, KMW hat mit dem Generalunternehmer Siemens jedoch die Lieferung eines 823-MW-Heizkraftwerks vereinbart. Daran hat und daran wird sich auch nichts ändern. Auch der CO2-Ausstoß der Anlage wird weiterhin rund 4 Millionen Tonnen betragen. Die Kurzbeschreibung gibt es auch in gedruckter Form. Wer ein Exemplar haben möchte, kann diese Zusammenfassung zu den üblichen Büroöffnungszeiten bei den von der federführenden Genehmigungsbehörde SGD Süd ausgewählten Dienststellen und Ämtern mitnehmen. Die SGD Süd informiert im Internet unter www.genehmigungsverfahren-khkw-mainz.de über Orte und Zeiten der Offenlage. Zusätzlich zur Veröffentlichung der Kurzbeschreibung wird KMW im Internet außerdem neue Fotomontagen den Bürgern zur Verfügung stellen. Sie zeigen die neue Anlage aus insgesamt 15 Blickrichtungen in Mainz und Wiesbaden. Die Standorte wurden KMW von den Behörden vorgegeben. Darüber hinaus erneuert die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG ihr Angebot zum konstruktiven Dialog. Dafür wurde im Internet ein neues Forum unter www.ja-zur-versorgungs-sicherheit.de eingerichtet, bei dem Fragen rund ums neue Kohleheizkraftwerk beantwortet werden.
KMW: Kraftwerk ist keine Gefahr für die Bürger Als unverantwortliche Panikmache bezeichnet der Vorstand der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG den offenen Brief von Ärzten gegen das geplante Kohleheizkraftwerk. „Eine gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung durch die auf der Ingelheimer Aue geplante Anlage ist durch die Einhaltung der strengen deutschen Umweltschutzbestimmungen ausgeschlossen“, teilt das Unternehmen mit. Man wundere sich schon darüber, dass Mediziner – ohne den genauen Schadstoffausstoß des Kraftwerks und die Immissionsbelastung der Umgebung zu kennen – leichtfertig die Ängste vieler Menschen und Patienten schürten.
Die KMW halten dank modernster Filtertechnik bei allen Emissionen des neuen Kraftwerks die gesetzlichen Umweltbestimmungen ein, die in Deutschland zu den schärfsten weltweit gehören. Im Betrieb wird die neue Anlage auf der Ingelheimer Aue diese Vorgaben noch deutlich unterschreiten.
Die KMW weist erneut darauf hin, dass sämtliche Emissionen, die lokal eine Rolle spielen könnten, in einem aufwändigen Genehmigungsverfahren nach dem strengen Bundesimmissionsschutzgesetz genauestens geprüft werden. Dieses Verfahren liegt in den Händen der obersten dafür zuständigen Behörde, der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd.
KMW: Kohleheizkraftwerk wird nicht größer „Das auf der Ingelheimer Aue geplante Kohleheizkraftwerk wird nicht größer, auch der Kohlendioxidausstoß steigt nicht auf 4,6 Millionen Tonnen im Jahr.“ Mit dieser Feststellung korrigiert KMW-Vorstand Dr. Werner Sticksel die von der Wiesbadener Umweltdezernentin Rita Thies im Umweltausschuss gemachten Aussagen. Energisch tritt KMW auch den wiederholten Falschaussagen der BI KoMa entgegen, mehr als die Hälfte der eingesetzten Energie gingen im neuen Kohleheizkraftwerk verloren. Dr. Sticksel: „Das ist eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit.“ Dank der zusätzlich auf der Ingelheimer Aue geplanten Auskopplung von 210 Megawatt Fernwärme durch die von allen Umweltverbänden geforderte umweltfreundliche Kraft-Wärme-Kopplung, wird das geplante Mainzer Kohleheizkraftwerk einen herausragenden Brennstoffnutzungsgrad von etwa 60 Prozent erreichen. Durch Ausweitung der Fernwärmeleistung auf 210 MW können künftig umgerechnet zwischen 30.000 und 40.000 Haushalte mit Heizwärme und Warmwasser versorgt werden. Darüber hinaus werden weitere große Industriebetriebe mit Fernwärme beliefert. Dadurch werden bei diesen Unternehmen eigene Emissionen vermieden. Die standortbedingt nutzbaren Vorteile des KMW-Geländes sind bundesweit in der Regel nicht gegeben. Deshalb eignet sich die Ingelheimer Aue besonders zur Errichtung eines Heizkraftwerks. Auch beim Thema Emissionen vergiften die Kraftwerksgegner seit Monaten mit falschen Behauptungen oder Halbwahrheiten das Klima und verunsichern die Menschen. Fakt ist: Alle bislang durchgeführten Berechnungen zeigen, dass die Risikoschwellenwerte (Irrelevanzgrenzen) nach den aktuellen Verordnungen zur Reinhaltung der Luft für alle Emissionsgruppen, wie Staub, Schwefeldioxid und Stickoxide unterschritten werden. Beispiel Staubniederschlag: Selbst unter konservativen Annahmen, die in der Praxis jedoch nie erreicht werden, kommt die Immissionsprognose auf eine maximale zusätzliche Belastung beim Staubniederschlag, die um ein Vielfaches niedriger ist als die vorhandene natürliche Belastung. Auch bei den Schadstoffen wird die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden sich natürlich an die gesetzlichen Vorgaben halten: Sämtliche Emissionen der geplanten Anlage, die lokal eine Rolle spielen könnten, werden in einem aufwendigen Genehmigungsverfahren unter Beteiligung der Öffentlichkeit und von Sachverständigen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz genauestens unter die Lupe genommen. Dieses Verfahren liegt in den Händen der dafür in Rheinland-Pfalz zuständigen Behörde, der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd in Neustadt a.d. Weinstraße.
KMW: Infos im Internet zum Kohleheizkraftwerk Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) setzt begleitend zum laufenden Genehmigungsverfahren zum Neubau des Kohleheizkraftwerks auf der Ingelheimer Aue auf eine möglichst umfassende Information der Bürger und der Öffentlichkeit. Im Internet hat KMW jetzt unter der neuen Adresse www.kohleheizkraftwerk-mainz.de weitere Informationen über die geplante Anlage zusammengefasst und verständlich aufbereitet. Der neue Internetauftritt enthält unter anderem Hinweise über den Zeitplan des angelaufenen Genehmigungsverfahrens, in dessen Rahmen vermutlich noch vor den Weihnachtsferien die vierwöchige öffentliche Auslegung der von KMW eingereichten Unterlagen erfolgen wird. Den genauen Termin legt die für das Genehmigungsverfahren zuständige Aufsichtsbehörde, die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd in Neustadt noch fest. Zur erweiterten Internetpräsentation der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG gehören darüber hinaus zusätzliche Informationen, Diagramme und Tabellen zum Standort des neuen Kohleheizkraftwerks auf der Ingelheimer Aue, zu Umweltaspekten und zum Klimaschutz sowie zu den Themen Versorgungssicherheit, der umweltschonenden Kraft-Wärme-Kopplung, der Fernwärmeversorgung sowie zum Bereich der Erneuerbaren Energien. Die zusätzlichen Informationen zum Kohleheizkraftwerk sind auch im bereits bestehenden Internetauftritt der KMW unter der Adresse www.kmw-ag.de und dem Programmpunkt „Erzeugung“ zu finden.
KMW investiert bis Ende 2007 drei Millionen Euro in
sicheres Stromnetz Sie arbeiten in luftiger Höhe über dem Rhein für die sichere Stromversorgung in Mainz und Wiesbaden: Mitarbeiter der Firma "EDI.SON" erneuern derzeit zwischen der Ingelheimer Aue und Wiesbaden-Ost auf einer Strecke von rund drei Kilometern vier doppelte 110 000-Volt-Leitungen. Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) investieren in der gut drei Monate dauernden Bauzeit insgesamt rund drei Millionen Euro in die Erneuerung des Stromnetzes über den Rhein und installieren insgesamt neue Leitungen mit einer Gesamtlänge von 64 Kilometern. "Es ist eine Investition in die langfristige Sicherheit der Stromversorgung im Großraum Mainz-Wiesbaden", erläutern die beiden KMW-Vorstände Dr. Werner Sticksel und Ralf Schodlok. Die neuen Leitungen sind teilweise schon eingebaut, teilweise sind sie noch auf riesige Kabeltrommeln gezogen und bestehen überwiegend aus Aluminium. Dieser Stoff ist leicht, leitet gut und ist zudem biegsam. Ein kleiner Anteil Stahl sorgt für die nötige Festigkeit der Leitungen. Diese Stabilität ist auch notwendig, schließlich müssen die neuen Leitungen zwischen den bis zu 100 Meter hohen Stahlmasten zwischen Mainz und Wiesbaden teilweise eine freie Strecke von 300 bis 350 Metern überbrücken. Die Arbeit an den Leitungen ist nicht ungefährlich: Zwar sind die Mitarbeiter von "EDI.SON" bei den Arbeiten an den Masten oder in Spezialkörben entsprechend gesichert, Fehler beim Austausch der schweren Leitungen dürfen dennoch nicht passieren. Die KMW lassen derzeit nicht nur die aus den Jahren 1931 und 1953 stammenden 110-KV-Leitungen erneuern. Auch die aus Spezial-Porzellan bestehenden Isolatoren an den Masten werden Zug um Zug ersetzt. Diese Isolatoren sind notwendig, weil die Stromleitungen nicht direkt an die Stahlmasten befestigt werden können. Zwar erleichtern Seilzüge und Winden dabei die Arbeit - der Austausch der schweren Ersatzteile bei Wind und Wetter ist dennoch ein Knochenjob. Probleme mit der Witterung gibt es in erster Linie im Winter: Bei Glatteis geht kaum noch was, auch bei einem Sturm ruhen die Arbeiten. Insgesamt verfügen die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden in ihrem Leitungsnetz über 407 Strommasten. Im Zuge der jetzigen Arbeiten werden bis zum Jahresende 2007 auch kleinere schadhafte Stellen an diesen Masten repariert. Zum Vergleich: EON hat etwa 50 000, RWE gut 40 000 solcher Masten im Netzgebiet.
KMW reicht Genehmigungsantrag für neues Heizkraftwerk ein Am heutigen Montag, 1. Oktober, startet offiziell das Genehmigungsverfahren zum Bau des neuen Kohleheizkraftwerks (KHKW) auf der Ingelheimer Aue. Vertreter der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG werden die umfangreichen Unterlagen bei der für das Genehmigungsverfahren zuständigen Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD Süd) in Neustadt abgeben. Das Unternehmen beantragt damit einen Vorbescheid für die Anlage, die Ende 2012 die Stromerzeugung in der Region sichern soll. Baudetails des neuen Kraftwerks werden dann in später folgenden Teilgenehmigungen von der Aufsichtsbehörde abgeklärt. Ursprünglich wollte KMW die Unterlagen bereits einen Monat früher bei der SGD Süd einreichen. Um den Belangen des Umweltschutzes gerecht zu werden, hat das Unternehmen zusätzlich noch eine detaillierte 3D-Simulation des Kühlwasser-Wärmeeintrags in den Rhein erstellt. In den Sommermonaten verhindert ein Kühlturm die Wärmebelastung des Rheins und hält die Rheinerwärmung im Mittel unter 0,2 ° C. Mit einem durchschnittlichen Kohlendioxid-Ausstoß von weniger als 740 Gramm je erzeugter Kilowattstunde Strom erfüllt die hochmoderne Anlage das von der Bundesregierung vorgegebene NAP II-Kriterium. Ein Wirkungsgrad von 46 Prozent und die zusätzlich auf der Ingelheimer Aue geplante Auskopplung von bis zu 210 MW Fernwärme dank umweltschonender Kraft-Wärme-Kopplung sorgen für eine hervorragende Ausnutzung des Energieträgers Steinkohle. Ziel der KMW ist es, in Verbindung mit der Wärmeerzeugung einen Brennstoffnutzungsgrad von 60 Prozent zu erreichen. KMW rechnet mit einem durchschnittlichen Kohlendioxid-Ausstoß von rund 4 Millionen Tonnen im Jahr und verspricht ein für die Bürger „gläsernes“ Kraftwerk: Wie beim benachbarten Müllheizkraftwerk werden beim neuen Kohleheizkraftwerk die Emissionen nach der Inbetriebnahme für jeden nachvollziehbar im Internet dokumentiert. Im Genehmigungsantrag ist die beantragte Wärmeleistung übrigens größer als für einen 823-MW-Block notwendig – das liegt unter anderem an Vorschriften zur so genannten Lastregelreserve, also Fälle, in denen das neue Kraftwerk zur Netzsicherung für wenige Minuten kurzfristig mehr Leistung erbringen muss. Der im Genehmigungsantrag deshalb genannte Jahresausstoß von maximal 4,6 Millionen Tonnen CO2 ist mithin eine theoretische Größe. Nach Einreichung der Unterlagen wird die SGD Süd als Genehmigungsbehörde diese zunächst auf Vollständigkeit prüfen. Voraussichtlich Ende 2007/Anfang 2008 werden die Unterlagen öffentlich für vier Wochen ausgelegt, um die im Verfahren vorgeschriebene Beteiligung der Öffentlichkeit zu ermöglichen. Ein öffentlicher Erörterungstermin, der die Beteiligung der Öffentlichkeit sicherstellt, ist im ersten Halbjahr 2008 geplant. Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG rechnen mit einem Genehmigungsbescheid zum Bau des Kohleheizkraftwerks bis zum Herbst 2008.
EU-Beschwerde zum Kraftwerk ohne Substanz Die von der Wiesbadener SPD angekündigte EU-Beschwerde gegen den Bau des geplanten Kohleheizkraftwerks auf der Ingelheimer Aue hat derzeit keine Aussichten auf Erfolg. Davon geht Ralf Schodlok, Vorstand der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG, nach einer ersten juristischen Prüfung aus. Die Sozialdemokraten wollen von der Europäischen Kommission ermitteln lassen, ob das Projekt gegen EU-Richtlinien zur Luftqualität, zum Schutz wildlebender Pflanzen und Tiere, zur Wasserqualität und zur Klimapolitik verstößt. Der KMW-Vorstand weist darauf hin, dass unter anderem diese Fragen in dem im Oktober beginnenden Genehmigungsverfahren für den Bau des Kohleheizkraftwerks von der dafür zuständigen SGD Süd genauestens geklärt werden. Erst wenn dieses Verfahren voraussichtlich im Herbst 2008 abgeschlossen ist, könnte die EU-Kommission überhaupt tätig werden. Und auch nur dann, wenn deutsche Behörden bei der Genehmigung des Kraftwerks gegen EU-Gemeinschaftsrecht verstoßen würden. Schodlok: „Das aufwändige deutsche Genehmigungsverfahren ist aus unserer Sicht natürlich mit dem EU-Recht im Einklang. Von daher ist der angekündigte Gang nach Brüssel derzeit ohne jede Substanz.“
Genehmigungsverfahren für das neue Kohleheizkraftwerk Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) bereitet derzeit die Unterlagen für das Genehmigungsverfahren zu dem geplanten Kohleheizkraftwerk am Industriestandort Ingelheimer Aue vor. Dabei werden die vielfältig einzureichenden Gutachten sorgfältig von Experten erstellt und alle relevanten Aspekte hinsichtlich der Umweltverträglichkeit noch einmal überprüft. „Wir wollen alle für unser Bauvorhaben erforderlichen Untersuchungen mit der gebotenen Sorgfalt bereits im Vorfeld durchführen“, erklärt KMW-Vorstand Dr. Werner Sticksel. Sein Vorstandskollege Ralf Schodlok ergänzt: „Das Verfahren steht selbstverständlich mit allen geltenden Gesetzen im Einklang“. Die Unterlagen werden bei der zuständigen Behörde, der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd, Anfang Oktober eingereicht. Diese prüft die Daten auf Vollständigkeit und stellt sie gemäß der Verfahrensvorschriften über einen Zeitraum von vier Wochen der Öffentlichkeit zur Einsicht zur Verfügung. Die KMW geht von einer Erteilung der Genehmigung bis Ende 2008 aus.
KMW
verstärkt Öffentlichkeitsarbeit Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) will das anstehende Genehmigungsverfahren und den geplanten Bau des neuen Kraftwerks auf der Ingelheimer Aue für Bürger und Medien möglichst transparent gestalten und verstärkt deshalb ihre Öffentlichkeitsarbeit: Mitte September wird der Mainzer Journalist Michael Theurer (43) neuer Pressesprecher der KMW, die je zur Hälfte der Stadtwerke Mainz AG und der Wiesbadener ESWE Versorgungs AG gehört, kündigt KMW-Vorstand Ralf Schodlok an. Gleichzeitig bekennen sich die Stadtwerke und die mit ihr verbundenen Unternehmen zu dem Mainzer Klimaschutzziel, bis zum Jahr 2020 etwa 20 Prozent des heutigen Mainzer Stromverbrauchs durch regenerative Energiequellen wie Photovoltaik oder Windkraft zu erzeugen, erläutert Stadtwerke-Vorstand Dr. Werner Sticksel. Michael Theurer wird daher auch die Öffentlichkeitsarbeit für den Bereich der erneuerbaren Energien übernehmen.
Wiesbadener
OB Müller neuer Vorsitzender des KMW-Aufsichtsrats In der heutigen Sondersitzung des Aufsichtsrats der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) wurde der Wiesbadener Oberbürgermeister Dr. Helmut Georg Müller zum neuen Vorsitzenden gewählt. Die Wahl wurde notwendig, da sein Vorgänger Hildebrand Diehl zum 30. Juni 2007 aus seinem Amt als Oberbürgermeister von Wiesbaden in den Ruhestand verabschiedet worden ist.
KMW schafft neue Arbeitsplätze Am 2. Juli 2007 begann bei der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) für 28 Teilnehmer die Ausbildung zum „Kraftwerker“, um einen Teil des Mehrbedarfs, der durch das neue Kohleheizkraftwerk entstehen wird, rechtzeitig zu decken. „Dies ist nur der erste Schritt. Wir werden in den nächsten Jahren sukzessive weitere Fachkräfte für das neue, hochmoderne Kohleheizkraftwerk (KHKW) ausbilden“, so Dr. Werner Sticksel, Vorstand der KMW. „Damit schaffen wir zukunftssichere neue Arbeitsplätze für Mainz und Umland.“ Voraussetzung für die mehrjährige, anspruchsvolle Ausbildung zum Kraftwerker ist eine abgeschlossene Ausbildung im Handwerk. Der Praxisteil erfolgt überwiegend am Kraftwerksstandort Ingelheimer Aue. Die theoretische Ausbildung findet an der Kraftwerkerschule des VGB (Verband der Großkraftwerksbetreiber) in Essen statt. Dr. Werner Sticksel erläutert weiter: „Wir sichern mit dem Bau des neuen KHKW nicht nur neue und vorhandene Arbeitsplätze, sondern auch die Stromversorgung der Region. Ich möchte in dem Zusammenhang daran erinnern, dass der Chef der Bundesnetzagentur Matthias Kurth in den letzten Tagen* eindringlich darauf hingewiesen hat, dass derzeit zu wenige große Kraftwerke in Bau und Planung sind, um in den nächsten Jahren die Versorgungssicherheit für den Industriestandort Deutschland zu gewährleisten.“ Das neue Kohleheizkraftwerk der KMW wird eine elektrische Leistung von rund 800 Megawatt (MW) für die Region bereitstellen. Zudem sollen mittels umweltschonender Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) 200 MW Fernwärme für Mainz und Wiesbaden in dem Kraftwerk produziert werden. *Artikel aus Financial Times Deutschland vom 28. Juni 2007
Umweltverträglichkeit des neuen
Kohleheizkraftwerkes Nachdem seit Freitag der vergangenen Woche feststeht, dass Siemens als Generalunternehmer das neue Kohleheizkraftwerk (KHKW) für die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) liefern und errichten wird, können weitere Aussagen über die technische Auslegung der Anlagen gemacht werden. Das neue Kraftwerk wird zu den modernsten Kohleheizkraftwerken der Welt gehören. Die elektrische Bruttoleistung liegt bei 820 Megawatt (MW), das entspricht einer Nettoleistung von rund 750 MW. Der elektrische Wirkungsgrad des hocheffizienten Kraftwerks wird 46 Prozent überschreiten. Alle Emissionen der geplanten Anlage, die lokal eine Rolle spielen könnten, werden in einem aufwendigen Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz genauestens überprüft. Das Verfahren wird durch die oberste dafür in Rheinland-Pfalz zuständige Behörde, die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd durchgeführt. Die deutschen Emissionsgesetze gehören zu den strengsten weltweit. Auch die Frage der Frischwasserkühlung durch den Rhein wird im Rahmen dieses Verfahrens überprüft. Die Erwärmung des Rheins wird bei 0, 2 Grad liegen. Auch der globalen Herausforderung durch Kohlendioxid (CO2) wird das hocheffiziente Kraftwerk Rechnung tragen. Die Emission von CO2 wird unter 750 Gramm je erzeugter Kilowattstunde (g/kWh) Strom liegen. Dies allein entspricht bereits den Kriterien des Nationalen Allokationsplans und damit der bundesdeutschen Umweltpolitik. Eine Zuteilung der notwendigen Emissionszertifikate ist daher gesichert. Über diese Zertifikate regelt die Bundesregierung den zulässigen Gesamtausstoß an CO2 für die BRD. Außerdem werden durch umweltfreundliche Kraftwärmekopplung 200 MW Fernwärme erzeugt und damit bisherige kleinere, energetisch weniger effiziente Wärmeerzeuger in Mainz und Wiesbaden abgelöst. Die durch Kraftwärmekopplung erzielte CO2-Einsparung wird in der Stromerzeugung angerechnet und senkt damit die Relation von CO2 zu erzeugter Kilowattstunde Strom noch weiter. „Alles in allem ist sichergestellt, dass die neue, hochmoderne Anlage allen Anforderungen der Umweltverträglichkeit in einem hohen Maße gerecht werden wird“ betont Dr. Werner Sticksel, Technischer Vorstand der KMW. „Darauf hat KMW immer sehr großen Wert gelegt.“
Siemens Generalunternehmer der KMW für das neue
Kohleheizkraftwerk Die Entscheidung für den Bau eines der modernsten Steinkohleheizkraftwerke (KHKW) der Welt mit 820 MW ist getroffen. Zwischen dem Vorstandsvorsitzenden des Bereiches Power Generation der Siemens AG, Herrn Klaus Voges, und Vertretern der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG wurde grundsätzlich vereinbart, dass Siemens als Generalunternehmer die Schlüsselgewerke liefern und errichten wird. Der Lieferumfang beträgt ca. 940 Mio. €. Die Gesellschafter der KMW haben vor dieser Entscheidung alternative Möglichkeiten einer umweltverträglichen, wirtschaftlichen und sicheren Strom- und Wärmeversorgung für die Region in Erwägung gezogen. Das neue KHKW entspricht der Zielsetzung der KMW nach einer dezentralen und verbrauchsnahen Erzeugung von Strom, Fernwärme und Industriedampf. Mit einem Wirkungsgrad von 46 Prozent wird das neue Kraftwerk modernsten Umweltansprüchen genügen. Im Verhältnis zum bestehenden Gaskraftwerk wird die Fernwärmeauskopplung auf 200 MW verdoppelt und somit ein höherer Brennstoffwirkungsgrad im KHKW erreicht. „Mit einem anvisierten Brennstoffnutzungsgrad von 60 Prozent stellt sich KMW der ökologischen Verantwortung, umweltschonend mit natürlichen Ressourcen umzugehen“, erklärt Dr. Werner Sticksel, Vorstand der KMW. Damit wird sich der CO2-Ausstoß gegenüber herkömmlichen Kohlekraftwerken um etwa 20 Prozent verringern. Die der Entscheidung zugrunde liegenden Wirtschaftlichkeitsberechnungen unabhängiger Beratungsunternehmen bescheinigen einen nachhaltigen „return on investment“. Damit ist die Zukunft der KMW und der Arbeitsplätze für die nächsten 25 Jahre gesichert. Ebenso verbleibt die Wertschöpfung größtenteils in der Region. Dies bedeutet u. a. zusätzliche Einnahmen für die kommunalen Haushalte sowie positive Auswirkungen auf den regionalen Arbeitsmarkt. Mit diesem innovativen Kraftwerk wird KMW zur Referenzadresse auch für ausländische Interessenten. „Wir werden damit einen nicht unwesentlichen Beitrag dafür leisten, dass der Standard der Stromerzeugung auch über unsere Region hinaus auf ein besseres Niveau angehoben wird“, vermeldet Vorstandsmitglied RA Ralf Schodlok am Rande der Vertragsunterzeichnung. KMW und ihre Gesellschafter werden parallel zum KHKW die Nutzung von alternativen Energien weiter ausbauen – nach der Devise „Alternative Energien soweit wie möglich, konventioneller Energiemix soweit wie nötig“. Ergänzt wird dieses Bestreben durch weitere Maßnahmen. Hierzu zählt u. a. die neu gegründete Stiftung „Klimaschutz und Energieeffizienz“.
Wirtschaftlichkeit des geplanten Kohleheizkraftwerks in
Mainz In den vergangenen Tagen sind einige Artikel in der Presse über die Wirtschaftlichkeit des geplanten Kohleheizkraftwerkes (KHKW) erschienen, die insbesondere auf Äußerungen der Grünen in Wiesbaden zurückgehen. Diese Veröffentlichungen sind Anlass für die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW), hierzu Stellung zu nehmen. Der Planung des KHKW liegt eine Investitionssumme von ca. 1 Milliarde Euro zugrunde. Wie hoch diese Summe de facto sein wird, hängt von den laufenden Verhandlungen mit verschiedenen Anbietern ab. Der Aufsichtsrat der KMW wird in seiner Sitzung am 9. Februar über die bis dahin erzielten Ergebnisse beraten. Die Äußerungen der Grünen zu Investitionssummen von über 1,4 Milliarden Euro überraschen insofern, als Vertreter dieser Partei in den Aufsichtsräten der KMW und der 3 Gesellschafter Stadtwerke Mainz AG, ESWE Versorgungs AG und HEAG Südhessische Energie AG sitzen und somit wissen, dass derzeit noch kein Preis feststeht. Spekulationen über steigende Strompreise für die Verbraucher zur Finanzierung von eventuell höheren Investitionskosten verkennen darüber hinaus die Marktsituation. Strompreise werden nicht von einem einzelnen Kraftwerk festgelegt, sondern bilden sich auf den Großhandelsmärkten wie z.B. der Strombörse EEX in Leipzig. Kennzeichen des Marktes ist eine große Anzahl standardisierter Produktvariationen. So kann man bereits jetzt Terminprodukte z.B. für das Jahr 2012, dem Jahr der geplanten kommerziellen Inbetriebnahme des KHKW, handeln. Auf diesem Markt konkurrieren aktuell in Deutschland über 900 Unternehmen. Vor diesem Hintergrund muss es das Ziel eines jeden Anbieters sein, so wirtschaftlich als möglich zu produzieren, um mit marktgerechten Preisen einen zufrieden stellenden „return on investment“ realisieren zu können. „Letztendlich ist nicht der Preis einer Kraftwerksanlage, sondern die Wirtschaftlichkeit des Projektes entscheidend für den Erfolg“, fasst KMW-Vorstand Dr. Werner Sticksel zusammen. „Für die Wirtschaftlichkeit des KHKW tragen der Vorstand und die Aufsichtsräte der beteiligten Unternehmen die Verantwortung. Dieser sind sie in den vergangenen Jahren in der Stromerzeugung für die Region in hohem Maße nachgekommen und verstehen diese Verantwortung auch als Vorgabe für die Zukunft. Dementsprechend wurde das mit Steinkohle betriebene Kraftwerk mit einer elektrischen Leistung von ca. 800 Megawatt (MW) und einer gleichzeitigen Fernwärmeauskopplung von 200 MW (thermisch) geplant, das unter Abwägung aller Chancen und Risiken die nachhaltig wirtschaftlichste Lösung für den Standort Mainz darstellt.“
Kein Erdgas für Kraftwerk 2 im Winter Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) hält derzeit auf der Ingelheimer Aue in Mainz eine installierte Leistung von 750 Megawatt (MW) bereit, davon 400 MW aus einem erdgasbetriebenen Gas- und Dampfkraftwerk (GuD), das zu den modernsten weltweit zählt. Gleich daneben steht ein Müllheizkraftwerk, dessen Dampf aus der Müllverbrennung in diesem GuD zur Stromgewinnung oder für die Fernwärmeversorgung von Mainz genutzt wird. Das bedeutet höchstmögliche Energieeffizienz. Und weitere 350 MW elektrische Leistung für Mainz und Umland sichert das zweite Gaskraftwerk vor Ort. Bisher wurde dieses Kraftwerk 2 (KW 2) jeweils bei Bedarf hochgefahren. Doch in diesem Winter steht KW 2 voraussichtlich komplett still: „Wir erhalten dafür am Markt kein Erdgas“, so Dr. Werner Sticksel, Technischer Vorstand der KMW und Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Mainz AG. „Für die Monate November und Dezember 2006 steht das definitiv fest. Dies zeigt, wie prekär die Situation am Erdgasmarkt ist. Deshalb können wir uns in Zukunft nicht allein auf Erdgas verlassen, sondern müssen auf weitere Energieträger setzen. Dies wird für die Grundlast in erster Linie Steinkohle sein, denn Steinkohle ist nicht leitungsgebunden und weltweit breit verfügbar. Damit sichern wir die Grundversorgung mit Strom vor Ort und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Mainz“.
Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG baut Kohleheizkraftwerk KMW-Vorstand Ralf Schodlok: „Zweites Standbein zum Erdgas aufbauen“ KMW-Vorstand Dr. Werner Sticksel: „Kohle mit Blick auf Preise und Versorgungssicherheit die vernünftigste Alternative“ Inbetriebnahme für 2012 vorgesehen Nachdem der Aufsichtsrat der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG Anfang Juli dem Bau eines Steinkohleheizkraftwerkes im Grundsatz zugestimmt hat, erläuterte der KMW-Vorstand vor Journalisten in Mainz Details des Projekts. Demnach sehen die Planungen für das Kohleheizkraftwerk eine elektrische Leistung zwischen 750 und 800 Megawatt (MW) vor. Zusätzlich sollen rund 200 MW für die Fernwärmeversorgung der Stadt Mainz und Wiesbaden ausgekoppelt werden. Das Investitionsvolumen beträgt rund 900 Millionen Euro. Anfang 2012 soll die Anlage ans Netz gehen. Wie KMW-Vorstand Ralf Schodlok erläuterte, fiel die Entscheidung zugunsten eines Kohleheizkraftwerkes anstelle einer mit Erdgas befeuerten Anlage aufgrund der in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Preise für Erdgas. „Ein entsprechend günstiger Gasliefervertrag, wie wir ihn bei unserem 2001 in Betrieb genommenen Gas-und-Dampf-Kraftwerk (GuD) abgeschlossen haben, war nicht mehr zu erhalten. Um unkalkulierbare Risiken bei der Brennstoffbeschaffung des neuen Kraftwerks auszuschließen und die Stromversorgung für die Region Mainz-Wiesbaden auf eine breitere Basis zu stellen, ist der Bau eines Kohleheizkraftwerkes die einzig vernünftige Entscheidung“, so Schodlok. Und KMW-Vorstand Dr. Werner Sticksel ergänzt: „Steinkohle ist im Gegensatz zu Erdgas weltweit verfügbar, so auch in Deutschland. Sie ist zudem nicht leitungsgebunden und weist mit Fördermengen, die noch rund 200 Jahre reichen, eine Reserve auf, die weitaus größer ist als die von Gas“. Außerdem sei die Preisentwicklung von Kohle über die letzten Jahrzehnte im Vergleich zu allen anderen fossilen Energieträgern am stabilsten gewesen. „Mit dem neuen Kohleheizkraftwerk sichern wir langfristig die Stromversorgung der Region unabhängig von den 4 großen Erzeugern.“ Notwendig werde der Bau eines neuen Kraftwerks, weil der alte Gas-Kombi-Block der KMW aus dem Inbetriebnahmejahr 1977 schon derzeit nur noch als Reserve diene und der Gasliefervertrag für das neue GuD-Kraftwerk nur bis 2014 gesichert sei. „Wir benötigen ein „zweites Standbein“, um die Zukunft unseres Unternehmens abzusichern“, sagte Schodlok. Er wies in dem Zusammenhang auch auf den europaweit weiter wachsenden Strombedarf und den überalterten Kraftwerkspark in Deutschland hin. Das Kraftwerk soll am KMW-Standort im Industriegebiet zwischen Gaßnerallee am Rhein und dem Industriehafen neben den bestehenden Einheiten errichtet werden. Laut Dr. Werner Sticksel könnten so die Projekt- und Infrastrukturkosten minimiert werden. „Durch die Frischwasserkühlung mit Rheinwasser kann auf einen hohen Kühlturm verzichtet werden. Und der geplante kleinere Ventilatorkühlturm wird nur wenige Wochen im Jahr in Betrieb sein“, so Sticksel. Die Bauhöhe des gesamten Anlagenkomplexes entspreche dem industriellen Umfeld. Ein „optischer Landschaftsverzehr“ sei nicht gegeben. Sticksel betont, dass heutige moderne Kohlekraftwerkstechnik einen hohen elektrischen Wirkungsgrad von über 45 Prozent mit niedrigen Emissionen verbindet. „Die Umweltverträglichkeitsstudien für das neue Kraftwerk zeigen, dass es dank dem Einsatz modernster Technik keine relevanten Zusatzbelastungen durch alle Emissionen, die lokal eine Rolle spielen, geben wird.“ Und er führt weiter aus: „Zudem werden die Emissionsgrenzwerte des neues Kraftwerks deutlich unter denen liegen, die noch in den 1980er Jahren von dem wesentlich kleineren 300-MW-Kohlekraftwerk der KMW AG hervorgerufen wurden“, sagte Sticksel. Mit Blick auf das Klimagas Kohlendioxid (CO2) würden durch den Betrieb des neuen Kohleheizkraftwerkes rund eine Million Tonnen CO2 vermieden. Der KMW-Vorstand wies darüber hinaus darauf hin, dass sich aus der dezentralen, verbrauchsnahen Stromerzeugung zusätzliche Vorteile für den regionalen Arbeitsmarkt, für die lokale Wertschöpfung und nicht zuletzt für die kommunalen Haushalte ergäben. So würden durch den Bau des Kohleheizkraftwerks 100 neue Arbeitsplätze vor Ort geschaffen und die bestehenden 350 Arbeitsplätze des Unternehmens gesichert.
Planung Kohlekraftwerk in Mainz Die Altersstruktur deutscher Kraftwerke erfordert in den nächsten 5 bis 8 Jahren einen erheblichen Erneuerungsbedarf, da viele Altanlagen ihr technisch-wirtschaftliches Lebensdauerende erreicht haben. In diesem Zusammenhang ist bundesweit ein Investitionsbedarf von 20 Milliarden Euro genannt worden. Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) betreibt derzeit an ihrem Standort auf der Ingelheimer Aue in Mainz zwei Erdgaskraftwerke mit einer installierten Leistung von 750 Megawatt. Das in den 70er Jahren errichtete Kombi-Kraftwerk wird ebenfalls in den nächsten Jahren das Lebensdauerende erreichen. Deshalb sind erste Überlegungen zu Ersatzinvestitionen im Gange. Eine Renaissance der Kohle wird mit der hohen Verfügbarkeit dieses Brennstoffes im Vergleich zu der von Erdgas begründet. Der wachsende Beitrag regenerativer Energien bzw. die Nutzung von Solarenergie wird bei KMW additionell gesehen. Da neue Kohlekraftwerke mit hohem Wirkungsgrad alte, wenig effiziente Anlagen ersetzen, ist auch die Bilanz der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen unter dem Strich positiv. Der Aufsichtsrat der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG hat in seiner heutigen Sitzung ausführlich die weitere Vorgehensweise diskutiert. Die Oberbürgermeister der Landeshauptstädte Wiesbaden und Mainz, Hildebrand Diehl und Jens Beutel, haben nachdrücklich darauf hingewiesen, dass ein geschlossenes Konzept auch unter Umweltgesichtspunkten vorzulegen ist. In den nächsten Monaten sollen weitere Gutachten sowohl die Wirtschaftlichkeit als auch die Umweltauswirkungen klären. Hier hat der Aufsichtsrat ein entsprechendes Budget freigegeben. Dazu das technische Vorstandsmitglied Dr. Werner Sticksel: „Wir wollen alle Vor- und Nachteile für eine Investitionsentscheidung auf den Tisch bringen. Im nahen Umfeld von zwei Landeshauptstädten ist neben der Wirtschaftlichkeit unbedingt auch die Umweltverträglichkeit sicherzustellen.“
Verlängerung für KMW-Vorstand In der Aufsichtsratssitzung der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) am 09. Dezember 2004 sind die Verträge des Vorstands um weitere fünf Jahre ab dem 01. September 2005 verlängert worden. Für Dr. Werner Sticksel, technischer Vorstand, ist es die dritte und für RA Ralf Schodlok, kaufmännischer Vorstand, die zweite Amtsperiode bei KMW.
Letzte Sprengung am alten Kohlekraftwerk KW1 auf der
Ingelheimer Aue Es ist soweit: Die letzte Sprengung zum Rückbau des alten Kohlekraftwerks KW1 auf der Ingelheimer Aue erfolgt. Diese Sprengung ist für Samstag, 14. August 2004 um 8.00 Uhr geplant. Eine sehr kurze Lärmbelästigung ist nicht vermeidbar. Wir bitten die Anlieger um Verständnis.
Weitere Teilsprengung am alten Kohlekraftwerk Im Rahmen des weit fortgeschrittenen Rückbaus des im Jahr 2000 stillgelegten Kohlekraftwerks KW1 auf der Ingelheimer Aue erfolgt jetzt eine weitere Teilsprengung. Diese Sprengung eines Doppelkessels aus Stahl ist für Mittwoch, 07. Juli 2004 um 17.00 Uhr geplant. Eine sehr kurze Lärmbelästigung ist nicht vermeidbar. Wir bitten die Anlieger um Verständnis.
Eine der letzten Sprengungen am alten Kohlekraftwerk Im Rahmen des weit fortgeschrittenen Rückbaus des im Jahr 2000 stillgelegten Kohlekraftwerks KW1 auf der Ingelheimer Aue erfolgt jetzt eine der letzten Sprengungen. Im Bereich des alten Kohlebunkers werden große Mengen von Mauerwerk und Beton gesprengt. Die Sprengung ist für Samstag, 19. Juni 2004 um 08.00 Uhr geplant. Eine sehr kurze Lärmbelästigung ist nicht vermeidbar. Wir bitten die Anlieger um Verständnis.
Weitere Teilsprengung am alten Kohlekraftwerk Im Rahmen des weit fortgeschrittenen Rückbaus des im Jahr 2000 stillgelegten Kohlekraftwerks KW1 auf der Ingelheimer Aue erfolgt jetzt eine weitere Teilsprengung. Diese Sprengung im Bereich eines ehemaligen Dampfkessels der Anlage ist für Mittwoch, 26. Mai 2004 um 18.00 Uhr geplant. Eine sehr kurze Lärmbelästigung ist nicht vermeidbar. Wir bitten die Anlieger um Verständnis.
Storchennester auf Hochspannungsmasten in Laubenheim sicher Auf Einladung von Umweltdezernent Wolfgang Reichel trafen sich im Rathaus Vertreter der Oberen und Unteren Landespflegebehörde, der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW), von Naturschutzverbünden sowie die „Nestbetreuer“ aus Laubenheim, um die Nistmöglichkeiten von Störchen auf Laubenheimer Hochspannungsmasten zu klären. In der Gesprächsrunde einigte man sich übereinstimmend darauf, dass die Störche im Laubenheimer Ried wie im Vorjahr auf Mast 3 siedeln können, allerdings nicht auf der untersten Traverse. Diese unterste Traverse ist von den stromführenden 110-Kilovolt (kV) - Leitungen durch Isolatoren von nur 1,80 Metern Länge getrennt. Dieser zu kurze Abstand birgt ebenso Gefahr für die Stromversorgung von Mainz wie für die Störche. Die zweiten Traversen der Hochspannungsmasten sind unproblematisch, da hier ein Sicherheitsabstand für 220-kV-Leitungen eingehalten wird, aber nur 110-kV-Spannungen anliegen. In Biebrich gilt das für alle Traversen. Deshalb können dort die Störche ihren Nistplatz frei wählen. Falls die Störche in Laubenheim auf einem anderen Mast auf der untersten Traverse den Nestbau beginnen, müsste der Nestbau durch entsprechende Maßnahmen verhindert werden, bis auch dort entsprechende Bleche angebracht sind. Die Nestbetreuer werden die Stadt Mainz und KMW informieren, falls ein solcher Fall eintreten sollte.
KMW fördert Jugendfeuerwehr in Mombach Schon seit vielen Jahren pflegen die Mombacher Freiwillige Feuerwehr und die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) gute nachbarschaftliche Kontakte. In diesem Jahr fördert das Unternehmen die Jugendarbeit der Mombacher Feuerwehr mit 500,- EUR. Brandmeister Klaus-Peter Ritzheim besuchte gestern mit einer Gruppe der Mombacher Jugendfeuerwehr die Zentrale Steuerwarte der KMW und nahm dabei von Hans-Joachim Heidecker, Betriebsratsvorsitzender der KMW, den Scheck entgegen. Mit dem Geld will die Jugendfeuerwehr unter anderem einen Übungstag am 10.Juli 2004, den sogenannten „Berufsfeuerwehr-Tag“, finanzieren.
KMW stutzt Büsche und Bäume Damit Büsche und Bäume nicht zu Störungen im Netz führen können, überprüfen Mitarbeiter der KMW AG und beauftragte Fremdfirmen die Bepflanzung unter Freileitungen der Region. Sofern Baumrückschnitte oder Fällarbeiten erforderlich sind, werden die Grundstückseigentümer und Anlieger um Zutritt zu den betroffenen Grundstücksbereichen gebeten. Die meisten Anlieger sind bereits informiert. Durch den Rückschnitt wird der erforderliche Sicherheitsabstand zu den Freileitungen wieder hergestellt, um eine störungsfreie und sichere Stromversorgung zu gewährleisten. In den kommenden Wochen werden Buschwerk und Bäume in Mainz und Wiesbaden sowie in den Landkreisen Mainz-Bingen und Groß-Gerau zurückgeschnitten. Die Maßnahmen dauern von Dezember 2003 (49. KW) bis Ende Februar 2004. Fragen im Zusammenhang mit den vorstehenden Maßnahmen beantworten die Mitarbeiter der KMW AG gerne unter (0 61 31) 9 76 - 4 64.
Ralf Schodlok zum Kaufmännischen Vorstand bei KMW gewählt Der Aufsichtsrat der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) hat
heute Ralf Schodlok wird die neue Position in Personalunion mit seiner Tätigkeit als Vorstand bei der ESWE Versorgungs AG, Wiesbaden, wahrnehmen.
Albert Filbert scheidet als KMW-Vorstand aus Zum Ende des Jahres wird Dipl.-Kfm. Albert Filbert seine Tätigkeit als kaufmännischer Vorstand der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG beenden. Er wurde zum 2.Oktober 2002 zum Sprecher des Vorstandes der HEAG Versorgungs-AG und der Südhessischen Gas und Wasser AG berufen. Mit dieser Bestellung sind die zusätzlichen Aufgaben eines Vorstandes der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG aus zeitlichen Gründen nicht weiter vereinbar. In der heutigen a .o. Hauptversammlung ist Albert Filbert ab dem 1. Januar 2003 in den KMW-Aufsichtsrat gewählt worden und verbleibt somit dem Unternehmen weiter verbunden.
Schleuse Kostheim: Sperrung des Wehrstegs/ Rückbau einer
Gasleitung Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden teilen mit, dass ab Montag, 23. September 2002, für ca. sechs Wochen der Wehrsteg der Schleuse Kostheim für den Fußgängerverkehr tagsüber gesperrt werden muss. Der Übergang über den Main ist dann an Werktagen hier nicht mehr möglich. An den Wochenenden bleibt der Steg für den Fußgängerverkehr frei. Grund der Sperrung ist der Rückbau einer stillgelegten Gasleitung, die früher zur Belieferung der Stadtwerke Mainz AG diente. Die Maßnahme ist mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Aschaffenburg abgestimmt und dient dem ordnungsgemäßen Schleusenbetrieb. Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden bitten um Verständnis für die Behinderungen.
Wartung des Gas- und Dampfwerks KW 3 auf dem KMW-Gelände In der Nacht von Freitag, 02. August 2002, auf Samstag beginnen bei der Kaftwerke Mainz-Wiesbaden AG die jährlich vorgeschrieben TÜV-Prüfungen und Wartungsarbeiten im GuD-Kraftwerk KW 3. Bei der dazu notwendigen Abschaltung des Kraftwerks kommt es zu einer kurzfristigen Geräuschentwicklung. Wir bitten die Anwohner um Verständnis.
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