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In weiser Voraussicht
Vorausschauend – gestern wie heute
Schon Ende des 19. Jahrhunderts bewiesen die Mainzer Weitblick und entschieden sich für den Bau eines städtischen Elektrizitätswerkes. Sie wählten den infrastrukturell günstigen Standort „Ingelheimer Aue“, der außerhalb der Festungsmauer lag und in direkter Nachbarschaft zum Rhein. Parallel erfolgte der Aufbau eines dichten
Leitungsnetzes. Das war der Startschuss für eine erfolgreiche Zukunft!
1931 Gründung der
Kraftwerke Mainz-Wiesbaden
Ökonomische
Überlegungen vor dem Hintergrund der
Weltwirtschaftskrise
führten zum Zusammenschluss der
Elektrizitätswerke
Wiesbaden und Mainz.
1941
Anschluss an das 110-Kilovolt-Netz
Zur Sicherung der
Stromversorgung wurde das 20-Kilovolt-Netz der
KMW über eine
neue Umspannlage an das 110-Kilovolt-Netz des
überregional
tätigen Essener Stromerzeugers RWE angeschlossen.
1958
Inbetriebnahme der Kraftwerks 1
Die
Inbetriebnahme des Kraftwerks 1 erfolgte, entsprechend der Anzahl
der installierten
Kohleblöcke, in drei Etappen: 1958, 1963 und 1966 ging
je ein Block ans
Netz.
1973
Bauarbeiten für ein neues Kraftwerk
Mitte 1973
begannen die Bauarbeiten an Kraftwerk 2. Die Kombination
von
Dampfturboblock und vorgeschalteter Gasturbine (Kombiblock)
garantierte eine
moderne, umweltschonende Stromerzeugung.
1977 Kraftwerk 2
geht ans Netz
1999
Grundsteinlegung Gas- und Dampfkraftwerk 3
Am 29. Juni 1999
wurde in einer Feierstunde der Grundstein für die neue
400-MW GuD-Anlage
gelegt.
2000 Stillegung
der Kohleblöcke
Die drei
100-MW-Kohleblöcke haben ausgedient und werden stillgelegt.
2001 Gas- und
Dampfkraftwerk 3 nimmt Betrieb auf
Die
weltweit modernste GuD-Anlage setzt einen Meilenstein in der
Unternehmensgeschichte
der KMW. Am Standort Ingelheimer Aue stehen
derzeit mit
Kraftwerk 2 und 3 rund 750 Megawatt Leistung bereit.
2002
Richtfest Müllheizkraftwerk
Das mit dem
Kraftwerk 3 dampfseitig gekoppelte Müllheizkraftwerk stellt
einen vorläufigen Höhepunkt im Erweiterungs-
und Investitionskurs der
KMW dar. Das
Richtfest fand am 16. April 2002 statt, die Inbetriebnahme
war 2004.
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